Immer noch scheitern viele Projekte an der schlechten Qualität ihrer Daten und überziehen substantiell Termine und Budget. Und das, obwohl diese Problematik schon seit vielen Jahren bekannt ist und heutzutage Vorgehensmodelle, Methoden, Werkzeuge und anderes Handwerkszeug zur Vermeidung existiert (Data Profiling beyenetwork.pdf). Aber warum werden diese nicht genutzt? Studien zeigen, dass Unternehmen die schlechte Qualität ihrer Daten sehr wohl bewusst ist - ändern wollen sie aber nichts daran. Also wird weiterhin versucht, mit Bordmitteln und mehr schlecht als recht in den Prozessen jedenfalls dafür zu sorgen, dass diese nicht aufgrund von Datenfehlern abbrechen. Über die Qualität der Daten deckt man dann lieber den Mantel des Schweigens. Was sind die Ursachen? Glauben die Unternehmen ihre Probleme wären unlösbar? Es gäbe keine Werkzeuge, mit denen sie effizient die Probleme lösen könnten? Es fehlten Experten, die sie in der Anfangsphase unterstützen könnten?
So muss es aber nicht weitergehen! Die Zeit ist reif in die Projektwelt hinauszugehen und zu verkünden, dass endlich Schluss sein muss mit diesem falschen Ängsten. Einerseits um Kosten und das Risiko zu minimieren, aber auch um die Qualität der Daten zu verbessern.
NACH meinen Workshops zum Data Profiling kommen die Teilnehmer auf mich zu und sagen: "Hätten wir das nur früher gewusst, dann wären wir das Problem anders angegangen, hätten viel Geld gespart und ein besseres Ergebnis erreicht!" Ich würde mich aber viel mehr freuen, wenn die Leute VORHER kommen würden! Schließlich dauert eine erste Analyse der Daten mit Data Profiling nicht viel Zeit und Geld und ist aus meiner Sicht für eine realistische Planung unverzichtbar. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf!
Posted June 2, 2010 3:04 AM
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