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Detlef Apel

Willkommen in meinem Blog zum Informationsqualitätsmanagement im Beyenetwork. Immer mehr Unternehmen begreifen ein erfolgreiches Informationsqualitätsmanagement als einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil: Die IT-Kosten sinken, Projekte werden beschleunigt, auf änderungen am Markt oder in gesetzlichen Auflagen kann schneller und flexibler reagiert werden, Datenintegrationen über System-, Abteilungs- und Unternehmensgrenzen werden erleichtert, Imageverluste aufgrund negativer Schlagzeilen vermieden und falsche Entscheidungen basierend auf mangelhaften Informationen verhindert. In diesem Blog möchte ich Ihnen zeigen und mit Ihnen diskutieren, wie Sie die Qualität Ihrer Informationen zielgerichtet und erfolgreich steigern können. Lassen Sie uns gemeinsam die Ursachen und Auswirkungen schlechter Datenqualität analysieren und erfahren, welche Investitionen sich wirklich lohnen. Die Grundlagen des Datenqualitätsmanagements, die technische Umsetzung mit passgenauen Werkzeugen und die praktische Umsetzung in einem kompletten Zyklus eines BI-Projektes sind der Leitfaden für ein erfolgreiches Informationsqualitätsmanagement. Feedback ist ausdrücklich erwünscht! Bitte kommentieren Sie meine Einträge oder schreiben Sie mir unter detlef.apel@capgemini-sdm.com.

Über den Autor >

Detlef Apel ist Senior-Berater im Center of Competence Business Intelligence der Capgemini sd&m AG. Sein Spezialgebiet ist das Informationsqualitätsmanagement in allen Facetten, in dem er seit vielen Jahren große Unternehmen verschiedener Branchen erfolgreich bei der Konzeption, der IT-Architektur, der Optimierung, der Realisierung und der Einführung berät und unterstützt.

Als Redner auf verschiedenen Konferenzen sowie als Autor diverser Fachartikel und des Fachbuchs „Datenqualität erfolgreich steuern – Praxislösungen für Business-Intelligence-Projekte“ stellt er sein Wissen und seine langjährigen Projekterfahrungen der DWH-/BI-Gemeinschaft zur Verfügung.

Immer noch scheitern viele Projekte an der schlechten Qualität ihrer Daten und überziehen substantiell Termine und Budget. Und das, obwohl diese Problematik schon seit vielen Jahren bekannt ist und heutzutage Vorgehensmodelle, Methoden, Werkzeuge und anderes Handwerkszeug zur Vermeidung existiert (Data Profiling beyenetwork.pdf). Aber warum werden diese nicht genutzt? Studien zeigen, dass Unternehmen die schlechte Qualität ihrer Daten sehr wohl bewusst ist - ändern wollen sie aber nichts daran. Also wird weiterhin versucht, mit Bordmitteln und mehr schlecht als recht in den Prozessen jedenfalls dafür zu sorgen, dass diese nicht aufgrund von Datenfehlern abbrechen. Über die Qualität der Daten deckt man dann lieber den Mantel des Schweigens. Was sind die Ursachen? Glauben die Unternehmen ihre Probleme wären unlösbar? Es gäbe keine Werkzeuge, mit denen sie effizient die Probleme lösen könnten? Es fehlten Experten, die sie in der Anfangsphase unterstützen könnten?

So muss es aber nicht weitergehen! Die Zeit ist reif in die Projektwelt hinauszugehen und zu verkünden, dass endlich Schluss sein muss mit diesem falschen Ängsten. Einerseits um Kosten und das Risiko zu minimieren, aber auch um die Qualität der Daten zu verbessern.

NACH meinen Workshops zum Data Profiling kommen die Teilnehmer auf mich zu und sagen: "Hätten wir das nur früher gewusst, dann wären wir das Problem anders angegangen, hätten viel Geld gespart und ein besseres Ergebnis erreicht!" Ich würde mich aber viel mehr freuen, wenn die Leute VORHER kommen würden! Schließlich dauert eine erste Analyse der Daten mit Data Profiling nicht viel Zeit und Geld und ist aus meiner Sicht für eine realistische Planung unverzichtbar. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf!

 

 


Posted June 2, 2010 3:04 AM
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