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Dr. Carsten Bange

Willkommen bei meinem Blog im BeyeNETWORK.

Dies ist kein Social Blog, also werde ich Ihnen beispielsweise nicht schreiben, wie ich das Essen auf der letzten BI-Konferenz fand. Vielmehr möchte ich den Web Log zur Konservierung von Eindrücken und Neuigkeiten zu Business Intelligence Lösungen und Anbietern nutzen, explizit auch zu Lösungen, die nicht alle ausführlich getestet und in die BARC Studien aufgenommen werden können. Feedback ist immer willkommen! Schreiben Sie mir unter carsten.bange@barc.de

Über den Autor >

Dr. Carsten Bange ist geschäftsführender Gesellschafter des Business Application Research Centers (BARC). Er ist seit mehr als 10 Jahren für nationale und internationale Unternehmen verschiedenster Branchen und Größen im Rahmen der Strategie- und Architekturberatung, Werkzeugauswahl und Qualitätssicherung in Business-Intelligence- und Datenmanagement-Projekten tätig. Als neutraler Beobachter des Softwaremarktes ist er ein häufiger Redner bei Tagungen und Seminaren sowie Autor zahlreicher Fachpublikationen und Marktstudien.

Recently in QlikTech Category

Einige Ergebnisse aus der aktuellen Marktzahlenstudie für den BI-Softwaremarkt in Deutschland: SAP führt den Markt für BI-Frontends an, Oracle den für Datenmanagementkomponenten – Besonders interessant ist, dass die Marktkonzentration auf die großen Anbieter nicht weiter fortschreitet. Anbieter im Mittelfeld des Marktes können mit innovativen und besonders auf Fachanwender ausgerichtete Lösungen sehr stark wachsen und machen den großen Anbietern das Leben zunehmend schwerer.

BARC analysiert jährlich detailliert den Business-Intelligence(BI)-Softwaremarkt in Deutschland. Dazu werden die Lizenz- und Wartungsumsätze der Anbieter von BI-Anwenderwerkzeugen und Datenmanagement-Komponenten in Deutschland erhoben.
Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass mehr als 250 Unternehmen circa 500 Produkte für Business-Intelligence-Aufgaben in Deutschland anbieten, und damit im Jahr 2011 einen Umsatz von 1,07 Milliarden Euro erwirtschaften. Die zu beobachtende Zunahme der Anbieter wird dabei überwiegend von Unternehmen getragen, die in anderen Märkten beheimatet sind und im Zuge einer Internationalisierungsstrategie auch in den deutschsprachigen Raum expandieren. Deutschland erscheint hier sowohl makroökonomisch, aufgrund des weiterhin anhaltenden Wachstums trotz Euro-Krise, als auch im Besonderen aufgrund des guten Wachstums des BI-Marktes interessant.

Die aktuellen Umsatzranglisten führt wie im Vorjahr SAP bei den Anwenderwerkzeugen und Oracle bei den Datenmanagementkomponenten an. Den Gesamtmarkt für Business-Intelligence-Software führt SAP mit einem Umsatz von 171 Millionen Euro, gefolgt von Oracle (€140 Mio.) und IBM (€135 Mio.) an. Unter den größeren Anbietern zählt QlikTech (Rang 7 – €36 Mio.) mit einem Wachstum von 40 Prozent zu den großen Gewinnern im Vergleich zum Vorjahr.

Weitere Ergebnisse der Studie:
• Der BI-Markt wächst im Jahr 2011 insgesamt 11,8 Prozent auf ein Gesamtvolumen von 1.070 Millionen Euro an Lizenz- und Wartungserlösen für BI-Software in Deutschland. Das Wachstum liegt 2011 damit deutlich über der durchschnittlichen jährlichen Marktwachstumsrate (Compound Annual Growth Rate - CAGR) der letzten fünf Jahre von 10,8 Prozent.
• Der Markt zeigt sich insgesamt stark. Nur circa zehn Prozent der 58 Anbieter mit mehr als eine Mio. Euro Softwareumsatz mussten sinkende Softwareumsätze verzeichnen.
• BARC teilt den BI Gesamtmarkt in die Segmente BI-Anwenderwerkzeuge und BI-Datenmanagement-Werkzeuge, die wiederum aus mehreren Subsegmenten bestehen:
Das Marktsegment BI-Anwenderwerkzeuge (Frontends) macht mit 630 Millionen Euro Softwareumsatz weiterhin knapp 60 Prozent des Gesamtmarktes aus und zeigt mit 14 Prozent auch eine höhere Wachstumsrate als das Segment Datenmanagement, das 2011 um neun Prozent auf 440 Millionen Euro und damit 41 Prozent des Gesamtmarktes angewachsen ist.

Die komplette BARC Studie „Business-Intelligence-Softwaremarkt Deutschland 2011“ mit Detailanalysen der Softwareumsätze der 58 größten BI-Softwareanbieter, Aufteilung der Umsätze nach Segmenten (Fronten/Backend) sowie Markttrends, Aufsteigern und weiteren Informationen ist hier erhältlich.


Posted 30.08.12 10:47
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Donald Farmer, einer der wesentlichen Köpfe hinter Microsoft's heutigem Business Intelligence Angebot geht zu QlikTech.

Als Grund nennt er in seinem Blog, dass er lieber in einer kleineren Organisation arbeiten möchte. Donald Farmer war zuletzt in einigen Bereichen des SQL Servers, für das Data Mining Angebot und die Entwicklung von PowerPivot (der Antwort von Microsoft auf QlikTech) verantwortlich und hat damit die Microsoft BI Platform stark mitgeprägt. Neben der Produktdefinition war er aber auch in der Lage Strategie, Technologie und Nutzen klar zu erklären und hat sich so als Ansprechpartner weltweit eine hohe Reputation erworben. Sicherlich ein herber Verlust für Microsoft und eine gute Verstärkung für QlikTech.

Zum Jahreswechsel gibt es noch weitere Veränderungen im Microsoft Management, sehen wir mal ob sich die Produktstrategie und -entwicklung verändert.


Posted 14.01.11 0:26
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Die gestern und heute stattfindende BARC-Tagung BI war mit ca. 200 Teilnehmer wieder erfreulich gut besucht. Das Ziel der Veranstaltung einen einmaligen Überblick des Werkzeugmarktes für Business Intelligence zu liefern wurde mit einem schönen Marktquerschnitt von 16 führenden Anbietern sehr gut erreicht.

Die Mischung der Anbieter zeigte die wesentlichen Marktsegmente: Die fünf großen IT-Generalisten mit BI-Produktportfolio IBM, Infor, Microsoft, Oracle, SAP, fünf global präsente BI-Spezialisten Information Builders, JasperSoft, MicroStrategy, Qliktech und SAS sowie die lokalen Spezialisten Arcplan, Bissantz, Board, Cubeware, LucaNet und PST zeigten ihre Lösungen.
Dabei wurden zahlreiche Neuigkeiten gezeigt:


  • Erstmals in Deutschland auf einer öffentlichen Veranstaltung präsentierten IBM und SAP ihre jeweils gerade fertiggestellten großen neuen Versionen Cognos 10 und BusinessObjects 4.0.

  • Jaspersoft gab einen ersten Einblick in das „Ruby“ Release der Commercial Open Source Software,

  • MicroStrategy die neuen Mobilen BI-Fähigkeiten,

  • Arcplan zeigte sein neues Projekt zur Verbindung von Social-Media-Daten mit betriebswirtschaftlichen Kennzahlen,

  • Oracle das erst im Sommer veröffentlichte Business Intelligence 11g Edition.

Auch viele weitere Anbieter auf der Tagung konnten zeigen, wie sie mit Innovationen in ihren Produkten weiterhin ihre differenzierenden Wettbewerbsvorteile gegenüber dem immer größer werdenden Wettbewerb behaupten können.

Als Neuigkeit können nicht nur Teilnehmer der Tagung die Präsentationen der Lösungen noch einmal in einer Web-Plattform mit aufgezeichneten und strukturierten Software-Demonstrationen anschauen.

Im Februar 2011 (22./23.2.) geht die BARC Tagungsreihe weiter mit einem Blick auf Planungs- und Controllinglösungen für mittelständische Unternehmen oder abgegrenzte Projekte in Großunternehmen.


Posted 17.11.10 7:39
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Das Zukunftsthema für MicroStrategy ist die Unterstützung von Business Intelligence auf mobilen Geräten, allen voran Apple's iPhone und IPad. Auf der diesjährigen Kundenkonferenz wurden die neuen Lösungen hierfür vorgestellt. Die Grundannahme von MicroStrategy ist hierbei, dass diese Geräte auch wesentliche Geschäftswerkzeuge werden und nicht nur "Spielzeuge" für den privaten Bereich. Es gibt Anhaltspunkte, dass dies nicht falsch ist, gibt es doch Untersuchungen, dass einige Manager schon kaum noch größere Rechner als ihr Telefon ("Smartphone") nutzen (s. InformationWeek Jan. 2009) und weiterhin die aktuelle Beobachtung, dass sich das Apple IPad auch im geschäftlichen Bereich zu verbreiten scheint.

Wie MicroStrategy gehen inzwischen auch weitere Anbieter den zukunftsweisenden Weg, für mobile Geräte nicht nur bestehende Berichte anzeigbar zu machen, sondern ganz neue Bedien- und Anzeigeparadigmen für die vielfältigen mobilen Ausgabeplattformen anzubieten. Unterstützt werden dann z.B. Bedienung mit dem Finger auf einem Touchscreen, Navigation durch Wischen, Vergrößern/Verkleinern von Ansichten mit zwei Fingern, etc. Am deutlichsten wird dies wahrscheinlich, wenn man sich ein Video mit einer Demo von IPad Applikationen anschaut (z.B. von RoamBI oder Qliktech)

Die schnelle Entwicklung neuer Anwendungen für mobile Geräte und eine gewisse Tiefe der Integration in ihre Spezifika kenne ich noch von QlikTech , SAP BusinessObjects, Actuate und neuerdings auch Board . Aber die meisten anderen Anbieter entwickeln daran und haben zum Teil schon Ankündigungen veröffentlicht. Daneben gibt es in den USA Spezialisten wie RoamBI, die aber in Europa kaum aktiv sind.

Weitere Informationen:
'Mobile BI Apps Target iPad' von Doug Henschen/Information Week


Posted 11.08.10 0:11
Permalink | 156 Kommentare |

Der BI-Gesamtmarkt wächst im Jahr 2009 insgesamt 8 Prozent auf ein Gesamtvolumen von 816 Millionen Euro an Lizenz- und Wartungserlösen für BI-Software in Deutschland –
doch es gibt nicht nur Gewinner.

Einige Kernergebnisse:
Der Markt wächst im Jahr 2009 insgesamt 8 Prozent auf ein Gesamtvolumen von 816 Millionen Euro an Lizenz- und Wartungserlösen für BI-Software in Deutschland.

Das stärkste Wachstum bei den größeren Anbietern (Top 2 Quartile der Top 50 Anbieter, Umsatz >3,4 Mio. Euro) verzeichnet IBM, die sowohl organisch in beiden Marktsegmenten als auch durch Zukauf von SPSS gewachsen sind. Die BI-Spezialisten Informatica, Evidanza, Qliktech und Information Builders folgen mit Wachstumsraten von mehr als 20 Prozent. Auch in der unteren Hälfte der Top50 gibt es stark wachsende Herausforderer wie Exasol, Sybase, Tagetik, Board oder LucaNet.

Die Entwicklung der Anbieter wird insgesamt differenzierter: 2009 konnten 24 der 52 Anbieter im Segment >1 Millionen Euro Umsatz nicht wachsen. Einzelne Anbieter mussten dabei Umsatzrückgänge bis zu 35 Prozent hinnehmen.

Der Umsatz mit BI-Anwenderwerkzeugen (Frontends) und -Applikationen steigt um 6 Prozent auf 474 Millionen Euro; der Backend/Datenmanagement-Bereich wächst um 10 Prozent auf 342 Millionen Euro.

Trotz Übernahmen nimmt die Anzahl der Anbieter weiter zu. Insgesamt bieten mehr als 150 Unternehmen Software für Business-Intelligence-Aufgaben in Deutschland an. Inzwischen erzielen 52 Anbieter einen Umsatz von 1 Millionen Euro oder mehr (Vorjahr: 49 Mio. Euro). Neu im „Club der Millionäre“ 2009: Exasol, HP, Jedox und Tagetik.

Die Konzentration nimmt weiter zu: Der Marktanteil der „großen Fünf“ Anbieter (Oracle, SAP, IBM, SAS, Microsoft) steigt auf 61 Prozent (Vorjahr: 57%), der Anteil der Top10 von 64% auf 70%. Die Konzentration auf wenige Großanbieter ist dabei im Backend-Bereich deutlich ausgeprägter als bei BI-Anwenderwerkzeugen.

Die Aussicht für den Business-Intelligence-Markt 2010 ist positiv. BARC erwartet 10-15 Prozent Marktwachstum für 2010. Wir schätzen, dass im Jahr 2012 mehr als 1 Milliarde Euro Umsatz mit BI-Software in Deutschland erzielt werden wird.

Die Top 10 Tabellen und weitere Informationen sind kostenfrei in einer Research Note bei BARC verfügbar.

Weiterhin bieten wir neben den kostenfrei veröffentlichten Top10-Rankings umfangreiche Services für BI Marktzahlen an, z.B. die Gesamtliste der 52 BI-Softwareanbieter mit >1 Mio. Euro Lizenz- und Wartungsumsatz, spezifische Marktzahlen inklusive Wachstumsszenario/ 5-Jahres-Prognosezeitfenster zum deutschen, europäischen und globalen BI-Software und Services Markt oder IT-Ausgaben für Business Intelligence in Subbranchen sowie Unternehmensgrößenklassen.


Posted 9.07.10 7:00
Permalink | 132 Kommentare |

Eine der ersten BI-Lösungen für den iPad kommt von QlikView, in Apple's AppStore finden sich auch schon einige weitere.
Hier das Video von QlikView


Posted 16.04.10 2:00
Permalink | 16 Kommentare |

QlikTech hat die Unterlagen für seinen Börsengang bei der SEC eingereicht und will mit dem IPO 100 Millionen Dollar einnehmen. Mit dem Geld sollen auch andere Anbieter gekauft werden.
Für Interessenten läuft damit der Countdown. Wer den QlikTech Investoren noch einen anderen Exit duch Übernahme bieten möchte, der muss in den nächsten Monaten aktiv werden.

Einige finanzielle Details aus dem Beitrag in Managing Automation:
Qlik Tech has grown steadily, even through the recession in 2009. The SEC filing reveals 2009 revenue of $157.4 million, up 33% from the 2008 total of $118.3 million, which was 47% above 2007 revenue. The 2009 revenue total comprises $99.9 million in license revenue, $41.4 million in maintenance revenue, and $16.1 million in professional service revenue.
Net income in 2009 was $6.8 million, more than doubling the $3 million in 2008. The company’s cash balance at the close of 2009 was $24.9 million.


Posted 15.04.10 13:41
Permalink | 163 Kommentare |
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