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Carsten Bange

Willkommen bei meinem Blog im BeyeNETWORK. Dies ist kein Social Blog, also werde ich Ihnen beispielsweise nicht schreiben, wie ich das Essen auf der letzten BI-Konferenz fand. Vielmehr möchte ich den Web Log zur Konservierung von Eindrücken und Neuigkeiten zu Business Intelligence Lösungen und Anbietern nutzen, explizit auch zu Lösungen, die nicht alle ausführlich getestet und in die BARC Studien aufgenommen werden können. Feedback ist immer willkommen! Schreiben Sie mir unter carsten.bange@barc.de

Über den Autor >

Dr. Carsten Bange ist geschäftsführender Gesellschafter des Business Application Research Centers (BARC). Er ist seit mehr als 10 Jahren für nationale und internationale Unternehmen verschiedenster Branchen und Größen im Rahmen der Strategie- und Architekturberatung, Werkzeugauswahl und Qualitätssicherung in Business-Intelligence- und Datenmanagement-Projekten tätig. Als neutraler Beobachter des Softwaremarktes ist er ein häufiger Redner bei Tagungen und Seminaren sowie Autor zahlreicher Fachpublikationen und Marktstudien.

Recently in BI Best Practices Category

Für viele gelten Software as a Service (SaaS) und Cloud Computing als vielversprechende neue Wege zur Bereitstellung von Business Software. Trotz einiger "Leuchtturm"-Beispiele wie Salesforce.com gibt es insgesamt nur ein geringes Angebot dieser neuen Technologie im BI- und Datenmanagement-Segment.
Woran liegt das?

Sagen Sie uns Ihre Meinung zu diesem innovativen Thema und erhalten Sie einen exklusiven, kostenfreien Auszug der Ergebnisse der neuesten Marktforschungsstudie von BARC.
Unter allen Teilnehmern wird außerdem ein iPad2 verlost.

Hier teilnehmen


Posted 7.07.11 6:02
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Wir werden seit der Finanzkrise wieder deutlich öfter nach Werkzeugen zur strategischen Planung und der Integration von strategischer und operativer Planung gefragt.
Mit der spürbar steigenden Nachfrage nach Planungslösungen scheint auch das Thema Strategische Planung wieder auf die Agenda der Unternehmen zu kommen.
Grund genug für uns, dieses Thema im Rahmen einer Marktstudie intensiver zu betrachten
Nehmen Sie unter diesem Link teil und erhalten von uns als Dankeschön


  • einen exklusiven, kostenfreien Auszug aus der Gesamtauswertung,

  • 10% Rabatt auf die BARC-Studie "Softwarewerkzeuge für die Planung" sowie

  • Teilnahme an der Verlosung von 5 Fachbüchern zum Thema strategische Planung.


10 Minuten, die sich lohnen!


Posted 13.04.11 6:09
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Von uns im letzten Jahr befragte SAP-Anwender hatten kein besonderes Vertrauen in ihre Daten (s. Studie). Doch wie sieht es bei Ihnen aus?
Nehmen Sie an der diesjährigen BARC-Studie zum Thema Datenqualität teil und vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen.
Als Teilnehmer erhalten Sie die komplette Ergebnis-Studie kostenlos. Außerdem werden fünf Amazon-Gutscheine im Wert von je 50 € verlost.



Die Studie erhebt den Status Quo der Datenqualität in deutschsprachigen Unternehmen:
* Wie wird Datenqualität in Unternehmen organisiert?

* Welche laufenden oder permanenten Projekte/Maßnahmen gibt es zur Sicherung und Verbesserung der Datenqualität?

* Welche Hindernisse und Erfolgsfaktoren gibt es?
Hier geht es zur Studie.


Posted 17.08.10 5:11
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BMW gewann den BI Best Practice Award für sein Qualitäts-Cockpit und bei Daimler geht das neue Data Warehouse gestützte Qualitätsmanagement-System in diesem Jahr in eine wesentliche Ausbauphase.
Neben diesen zwei Projekten konnte ich noch einen Eindruck eines Ergebnisses der Zusammenarbeit zwischen Teradata und SAS in Form der thematisch passenden analytischen Applikation „SAS Warranty Analysis for Teradata“ bekommen.

Qualitätsmanagement hat (nicht nur) für produzierende Unternehmen höchste Relevanz. Man muss sich alleine Toyota‘s Qualitätsprobleme mit ihren tragischen Auswirkungen und einer Zahl von inzwischen mehr als 8,5 Millionen zurückgerufenen Fahrzeugen vor Augen führen. Ein weiterer Treiber für die Bedeutung des Themas Qualität in der Automobilbranche sind die immer längeren Garantieversprechen der Hersteller.
Vor diesem Hintergrund habe ich mir in den letzten Wochen zwei interessante Projekte aus dem Qualitätsmanagement bei Automobilherstellern und eine passende Analytische Applikation sehen können.

BMW wurde von der Jury des BI Best Practice Awards auf der CeBIT mit seinem Qualitäts-Cockpit ausgezeichnet, das vor allem die Transparenz über Qualitätskennziffern über das Unternehmen hinweg erhöht (s. Kurzvorstellung des Projektes).

Auf dem Teradata Enterprise Intelligence Summit in Berlin diese Woche berichtete Winfried Günther, Leiter AfterSales Qualitätsanalysen bei Daimler vom Projekt Aqua. Das Projekt wurde 2007 gestartet und erfährt in diesem Jahr mit Release 2.0 eine Erweiterung der heute 500 Anwender um weitere 1000 Anwender.
Qualitätsmanagement basiert neben der Qualität (insb. Aussagekraft) der verfügbaren Daten auch auf ihrer Menge. Bei Daimler sind seit Projektstart bereits 3,5 TB Diagnose- Gewährleistungs- und Fahrzeugproduktionsdaten im Q-Data Warehouse gesammelt worden. Die Integration neuer Daten erfolgt täglich; das Data Warehouse wächst um 100 GB Nutzdaten monatlich/1,2 TB jährlich. Um dieses rasante Wachstum einzubremsen wird momentan auch ein neues Datenspeicherkonzept implementiert.

Die bei Daimler genutzte Werkzeugkombination Informatica – Teradata – MicroStrategy ist nicht ungewöhnlich bei großen Datenmengen und Anwenderzahlen. Teradata überzeugte laut Daimler durch Performance und Skalierbarkeit, MicroStrategy durch seine einheitlich und durchgängige Oberfläche und analytische Funktionalität.
Auch wenn das Projekt momentan noch läuft, wurden als wesentliche Nutzenaspekte Konsistenz (single point of truth), Einheitlichkeit (ein Werkzeug für die Auswertung) und Flexibilität durch die Kombination von BI Tool und Office-Integration erreicht.

Auf der Konferenz stellten Teradata und SAS passend dazu ihre Analytische Applikation „SAS Warranty Analysis for Teradata“ vor. Auf Basis eines Datenmodells, Datenintegrationsmöglichkeiten und Datenanalysemöglichkeiten von SAS sowie einer analytischen Engine für Early Warning und der Datenbank von Teradata wird die Ausfallwahrscheinlichkeit von Komponenten in verschiedenen Szenarien vorhergesagt und den Analysten vielfältige Auswertungsmöglichkeiten angeboten. Technisch zeigt sich die Kooperation von SAS und Teradata in der Ausführung der Modellberechnungen innerhalb der Teradata Datenbank und nicht außerhalb in seinem separaten Statistiksystem. Einziger Wermutstropfen: Die Applikation hat noch keine Referenzkunden in Deutschland und weder SAS noch Teradata sind momentan sehr stark im Manufacturing aufgestellt. Für beide ist dies eher eine Wachstumsbranche, die man evtl. mit solchen Angeboten stärken kann.
Eine interessante Erweiterung bietet die Textanalyse: Nach der Übernahme von Teragram bietet SAS hier auch umfangreiche Möglichkeiten an. So können neben den strukturierten Daten aus den Diagnosesystemen auch unstrukturierte Informationen wie Meldungen, Beschwerdebriefe, Blogs und Internet-Foren hinsichtlich Stimmungsbildern sowie Häufungen von Themen untersucht werden. Sicherlich eine sinnvolle Ergänzung zur Gewinnung eines vollständigen Bildes der Qualität der Produkte und der Qualitätsrezeption der Kunden.


Posted 15.04.10 13:13
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Dieses Zitat eines Finanzvorstands trifft die aktuelle Situation vieler Unternehmen wohl perfekt. Flexible Planung, schnelle Transparenz über Ereignisse in Prozessen und aussagekräftige Analysemöglichkeiten anfallender Daten sind zu den entscheidenden Wettbewerbsvorteilen für Unternehmen in einer globalen und dynamischen Weltwirtschaft geworden. Jetzt zeigen sich die Defizite in den Planungs- und Steuerungssystemen und nicht wenige Unternehmen sind diese in 2009 trotz allgemeiner Investitionszurückhaltung auch angegangen.

Aber auch dieses Zitat eines IT-Verantwortlichen spiegelt die Situation gut wider: "Wir hatten nie mehr Reporting-Anforderungen, und nie weniger Budget sie umzusetzen."
Damit zeigt sich das aktuelle Dilemma, das uns ebenfalls in 2010 sicher weiter herausfordern wird.
Der strategische Angang von BI-Initiativen hat sich dabei als ein wesentlicher Erfolgsfaktor zur Lösung vieler Herausforderungen herauskristalisiert. Fachliche und technische Standardisierung und Konsolidierung von BI-Systemen bringt Nutzen, insbesondere wenn die wachsenden Anforderungen nach Flexibilität und "Selbstbedienung" in den Fachbereichen und Agilität in den Datenmanagement-Prozessen berücksichtigt wird.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern meines Blogs ein gutes und erfolgreiches Jahr 2010. Wir werden bei BARC wieder versuchen, durch Fortführung und Ausbau der BARC-Studien, Konferenzen und Beratung, unseren Beitrag zu erfolgreichen BI-Projekten zu leisten:

Der umfassende Produktvergleich BI Verdict wird um Studien zu Data Warehousing und Datenintegration, Open Source BI, Planungs- und Konsolidierungswerkzeugen ergänzt.

BARC Marktforschungsstudien zeigen ein Bild der Erfahrungen von Anwendern, z.B. die neu erschienene Studie zu Datenqualität in SAP-Systemen.
Nicht verpassen sollten Sie Ihre Teilnahme am BI Survey, der weltweit größten Befragung zu BI-Anwendererfahrungen. Als Dankeschön gibt es eine umfassende kostenlose Ergebniszusammenfassung.

Die kommenden BARC-Tagungen sind eine ausgezeichnete Möglichkeit einen umfassenden und konzentrierten Marktüberblick über den Leistungsstand führender Anbieter zu bekommen:
22./23. Februar in Würzburg
18. März in Zürich
27./28. April in Wien
Speziell für SAP-Anwender führen wir wieder unseren Vergleich von neuen Möglichkeiten und Alternativen für SAP ERP und SAP BW Anwender am 20./21. April in Würzburg durch. Alle weiteren Informationen zu den Veranstaltungen hier.

Und nicht zuletzt ist die direkte Projektunterstützung durch erfahrene BARC-Analysten ein Erfollgsgarant. Sprechen Sie mich an: carsten.bange@barc.de


Posted 16.01.10 0:51
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Der BI Survey von BARC - die weltweit größte unabhängige Befragung von BI-Anwendern - geht in die 9. Runde.
Teilen Sie Ihre Erfahrungen zu Kaufentscheidungen, Implementierungszyklen und dem erzielten Geschäftsnutzen von BI-Lösungen. Teilnehmer erhalten eine exklusive Zusammenfassung der Umfrageergebnisse und nehmen an der Verlosung von Amazon Gutscheinen (á 35 Euro) teil.
Zur Umfrage


Posted 30.10.09 7:02
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Mich erreichte kürzlich die Frage nach Möglichkeiten zum Nearshoring von Business Intelligence Implementierungs- und Wartungsleistungen für ein Data Warehouse. Sicherlich eine interessante Frage in Zeiten hohen Kostendrucks.
Den Fragen "Wer macht das?" aber auch "Was bringt das?" möchte gerne näher nachgehen.

Nearshoring - was ist das?
Nearshoring meint die Auslagerung von Entwicklungsarbeit in nahegelegene Länder mit günstigeren Kosten für Entwickler.
Nicht zu vernachlässigende Probleme von Offshoring gelten beim Nearshoring sicherlich ebenfalls: Mitarbeiterfluktuation, Kommunikationsprobleme, Projektmanagement, Spezifikationsaufwand.
Vorteile des Nearshoring gegenüber Offshoring (typischerweise nach Indien) können in dem gleichen oder zumindest ähnlicherem Kulturkreis, Zeitzonen, niedrigere Sprachbarrieren und auch die leichtere Einsetzbarkeit vor Ort in bestimmten Projektphasen liegen.

Anbieter von Nearshoring Leistungen
Ein kurzer erster Marktscan brachte folgendes Ergebnis:
Die großen Anbieter IBM, T-Systems etc. scheinen eher das Offshoring nach Indien zu favorisieren. Hier habe ich allerdings noch nicht intensiver geschaut.
Die spezialisierten BI-Berater machen die Umsetzung meist nur in Deutschland.
Steria Mummert und IMG betreiben Nearshoring-Center in Polen.
Bei der Internet-Recherche fiel noch EPAM auf, die Richtung Rußland, Ukraine, Ungarn nearshoren.

Erfahrungen
Öffentliche Erfahrungsberichte sind scheinbar rar. Ich würde daher gerne mehr erfahren, welche Erfahrungen gemacht wurden, welcher Nutzen erzielt wurde oder auch welche Stolpersteine den erwarteten Nutzen verhindert haben.
Schreiben Sie mir - hier als Kommentar zum Blog oder unter carsten.bange@barc.de
Ich fasse die Ergebnisse dann in einem späteren Blog anonymisiert zusammen.


Posted 23.10.09 6:21
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Während im Krisenjahr 2009 nicht alle Unternehmen wie gehabt in Business Intelligence investieren, gibt es eine gewaltige Bewegung zur Einführung von Planungs- und Steuerungssystemen in der öffentlichen Verwaltung.

Unter Stichworten wie Neue Verwaltungssteuerung (NVS) heben öffentlichen Einrichtungen immer stärker ihre Potenziale, durch die Aufbereitung und Nutzung entscheidungsrelevanter Daten die Umsetzung strategischer und politischer Ziele voranzutreiben. Dies geschieht häufig auch in Zusammenhang mit der Umstellung des Rechnungswesens der öffentlichen Verwaltungen, was - neben politischen und ökonomischen Zwängen - zu weiterem Bedarf nach Umstellung und Neueinführung analytischer Informationssysteme (Business-Intelligence-Systeme) führt. Berichtswesen, Datenanalyse und Planung bieten hier Möglichkeiten für vergangenheitsbasierte Auswertung, aktuelle Informationen zu Erfolgen und Problemen sowie zukunftsgerichtete Planungen von Ressourcen, Aufwänden und Erträgen.
Die Projekterfahrung bei BARC in der Strategie-, Architektur- und Softwareauswahlberatung für solche Systeme zeigt, dass die meisten Herausforderungen sehr ähnlich zum Unternehmensbereich sind. Organisation, Auschreibungsverfahren, Nomenklatur und spezifische Auswertungsanforderungen wie das politische Controlling sind dagegen interessante Eigenarten.

Wenn Sie mehr über das Thema erfahren wollen oder Erfahrung mit dem Einsatz von Softwarewerkzeugen für die Verwaltungssteuerung haben, dann sollten Sie an der aktuellen Marktforschungsstudie von BARC „Steuerungs- und Planungssysteme in der öffentlichen Verwaltung“ teilnehmen. Unterstützen Sie den Erkenntnisgewinn zu diesem Thema und sichern Sie sich kostenfrei die Ergebnisse der Studie mit interessanten Informationen (Link zur Umfrage).

Weitere Links
Prof. Chamoni an der Universität Duisburg-Essen widmet dem Thema eine Fachtagungsveranstaltung („Government Intelligence“).

BARC-Marktforschungsstudie „Steuerungs- und Planungssysteme in der öffentlichen Verwaltung“


Posted 30.09.09 11:19
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Was verändert und treibt die Business Intelligence in den kommenden Jahren? Sicherlich haben viele aktuelle und kommende Entwicklungen einen Einfluß, aber Prozessorientierte BI ist aus meiner Überzeugung ein wesentlicher Treiber.

Was ist Prozessorientierte BI?
Prozessorientierte BI macht Prozesse einerseits zum Gegenstand der BI. Hier stehen Monitoring und Analyse von Qualität, Zeit und Kosten von Prozessen im Vordergrund. Weiterhin wird BI aber auch in Prozesse integriert, in einer einfachen Form durch Information und Analysemöglichkeit für Mitarbeiter in operativen Prozessen, in fortgeschrittener Art auch als automatisierte Entscheidungen, so wie wir sie heute schon von Entscheidungsmodellen kennen, die durch Data Mining erzeugt und z.B. in Scoring Engines integeriert werden.

Warum wird die Prozessorientierung in die BI Einzug halten?
2 wesentliche Phänomene können wir heute schon beobachten:
1. Unternehmen organisieren sich um in Richtung Prozessorientierung. Zuständigkeiten und Abteilungen werden neu geschnitten, die Ausrichtung an Geschäftsprozessen ist ein Megatrend. Dies hat auch einen Einfluß auf die dispositiven Systeme, die letztlich die Leistungsmessung der Organisation unterstützen. Sie müssen entsprechend prozessorientiert aufgebaut werden.
2. Anwender wollen immer schneller immer detailliertere Daten über das Unternehmensgeschehen. Dieser Trend manifestiert sich beispielsweise an den Ladezyklen von Data Warehouses, die inzwischen schon sehr häufig mehrfach untertägig geladen werden und inzwischen auch Systeme implementiert sind, die im Minutentakt oder noch schneller befüllt werden. Dies hat technische (Datenintegration) und fachliche Auswirkungen (Entscheidungen sollten so schnell fallen können, wie neue Daten verfügbar gemacht werden).
Neben der Vergangenheitsbetrachtung von Prozessergebnissen in der traditionellen Business Intelligence und der Zukunftsbetrachtung in der Planung ergänzt so der dritte Zeithorizont der Gegenwart die Business Intelligence Anwendungen.
Es handelt sich aus meiner Sicht um eine natürliche Evolution der Business Intelligence, die uns die kommenden 10 Jahre begleiten wird und die aktuellen Methoden und Systeme sinnvoll und wertsteigernd ergänzen wird.

Weiterführende Links:
Für Kunden der BARC BI-Studie sind zwei ausführliche Research Notes verfügbar.

MIt der angestrebten Übernahme der IDS Scheer durch die Software AG entsteht ein breites und interessantes Angebot für Prozessorientierte BI (Artikel hierzu).


Posted 16.09.09 14:06
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Zusammen mit einer renommierten Jury aus Wissenschaft und Praxis haben wir auch in diesem Jahr wieder den Best Practice Award Business Intelligence und Data Warehousing im Rahmen der CeBIT 2009 auf dem Forum Business Intelligence und Business Performance Management vergeben.

Zehn Anwenderunternehmen hatten in diesem Jahr ihr Projekt zur Begutachtung eingereicht. Drei davon, die DyStar Textilfarben GmbH, die Telefonica O2 Germany GmbH & Co. OHG und Fraport AG schafften es in die Endausscheidung.
Alle drei Finalisten konnten ganz unterschiedliche Best Practices für Business Intelligence Projekte zeigen: DyStar hat eine sehr erfolgreiche fachanwendergetriebene Lösung mit kurzen Implementierungszeiten und niedrigen Mitteleinsatz realisiert. Telefonica O2 implementierte "intelligentere" BI in der Kampagnenerfolgsmessung durch den Einsatz mathematischer Verfahren zur Plausibilisierung und Signifikanzbewertung der Ergebnisse.
Die Jury entschied sich letztlich für das Business Intelligence Architecture Framework "BIAF" der Fraport AG als Preisträger. Diese prozessorientierte Business-Intelligence-Lösung ermöglicht die Steuerung des operativen Geschehens auf dem Flughafen Frankfurt, einem der größten Luftverkehrsdrehkreuze in Europa.
Letztlich überzeugte die Umsetzung des anspruchsvollen Konzeptes, Daten aus verschiedensten heterogenen Quellsystemen des Flughafens "near real-time" zu integrieren und für die kurzfristige Steuerung kritischer Geschäftsprozesse bereit zu stellen. Traditionelle, vergangenheitsbezogene Auswertungsmöglichkeiten werden so um eine gegenwartsbezogene Steuerungsmöglichkeit laufender Prozesse ergänzt und so wichtige Qualitätskennzahlen des Flughafens wie Pünktlichkeit oder schnelle Abfertigungszeiten verbessert.
Der Gewinner macht deutlich, dass prozessorientierte BI ist ein wesentliches neues Anwendungsfeld für Business Intelligence ist. Fraport zeigt hier sowohl technische Best Practices in der Umsetzung dieser komplexen Applikation als auch eine sehr gute Anwenderorientierung durch fortgeschrittene Visualisierung, einer Prognoseunterstützung sowie zielgruppenspezifisch aufbereiteten Anwendungen.

An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an alle Einreicher, die ihre Lösungen beschrieben haben und die drei Finalisten, die ihre Lösungen auf der CeBIT präsentiert haben. Außerdem natürlich einen Dank an die Jurymitglieder:
Dr. Wolfgang Behme Continental AG
Prof. Dr. Peter Chamoni Universität Duisburg und Vorsitzender des TDWI e.V.
Dr. Barbara Dinter Universität St. Gallen
Prof. Dr. Hans-Georg Kemper Universität Stuttgart
Dietmar Köthner Oxygon Verlag / is report
Dr. Wolfgang Martin unabhängiger Analyst, Wolfgang Martin Team
Dr. Carsten Sapia BMW AG
Harmut Scholz BKK Bundesverband (Gewinner Award 2007)
Prof. Dr. Andreas Seufert Institut für BI und Leiter der Fachgruppe BI des ICV
Andreas Stilger DekaBank (Gewinner Award 2005)
Richard Vizethum Quelle AG (Gewinner Award 2008)

Weitere Links:
Pressemitteilung BARC
Pressemitteilung SAS/Fraport
Pressemitteilung Jedox/DyStar


Posted 10.03.09 0:12
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