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Carsten Bange

Willkommen bei meinem Blog im BeyeNETWORK. Dies ist kein Social Blog, also werde ich Ihnen beispielsweise nicht schreiben, wie ich das Essen auf der letzten BI-Konferenz fand. Vielmehr möchte ich den Web Log zur Konservierung von Eindrücken und Neuigkeiten zu Business Intelligence Lösungen und Anbietern nutzen, explizit auch zu Lösungen, die nicht alle ausführlich getestet und in die BARC Studien aufgenommen werden können. Feedback ist immer willkommen! Schreiben Sie mir unter carsten.bange@barc.de

Über den Autor >

Dr. Carsten Bange ist geschäftsführender Gesellschafter des Business Application Research Centers (BARC). Er ist seit mehr als 10 Jahren für nationale und internationale Unternehmen verschiedenster Branchen und Größen im Rahmen der Strategie- und Architekturberatung, Werkzeugauswahl und Qualitätssicherung in Business-Intelligence- und Datenmanagement-Projekten tätig. Als neutraler Beobachter des Softwaremarktes ist er ein häufiger Redner bei Tagungen und Seminaren sowie Autor zahlreicher Fachpublikationen und Marktstudien.

Recently in BI Softwaremarkt Category

Oracle hat heute einen Business Update zu seinem BI Geschäft gegeben und ging auf die go-to-market Strategie, Exalytics, Wachstumstreiber und den Fokus der nächsten Monate ein. Eins wurde sehr deutlich: Exalytics steht im Mittelpunkt der Strategie.

Hier einige interessante Punkte aus dem Update:

Go-to-market für Oracle BI Produkte


  • Auch wenn Oracle BI und EPM stand-alone Produkte sind, werden sie gezielt an die 300.000 Datenbank-Kunden vertrieben. Insbesondere sind die Kunden der inzwischen mehr als ausgelieferten 1000 Exadata Maschinen interessant.

  • Starker Fokus bleibt das Angebot von analytischen Applikationen. Inzwischen werden 79 Analytische Applikationen angeboten, die operative Anwendungen ergänzen.

  • BI ist fester Bestandteil der Oracle Fusion Applications.

Kommentar: Weiterhin Fokus der Oracle Vertriebsstrategie auf analytische Applikationen und Bündelung mit anderen Oracle Applikationen und Werkzeugen. Wettbewerber wie IBM oder SAP positionieren ihre Angebote deutlich stärker als eigenständige Werkzeuge.


Exalytics
Exalytics ist die im Oktober 2011 angekündigte Data Mart Appliance, die sowohl TimesTen als auch Hyperion Essbase als In-Memory Datenbanken sowie die BI Foundation Suite (11.1.1.6) auf eigener Hardware bündelt.
Exalytics Hardware und TimesTen sind jetzt in allgemeine Verfügbarkeit gegangen, BI Foundation Suite steht kurz bevor. Erste Maschinen sollen ab Anfang Februar ausgeliefert werden. Interesse auch von Essbase Kunden mit älteren Installationen und Hyperion Planning Kunden mit Performance-Problemen.

Kommentar: Da Exalytics als Data Mart System positioniert ist, das seine Daten aus einem Oracle Data Warehouse bezieht, ist dieses System wohl erst einmal für größere Data Warehouse Installationen mit Performance-Problemen interessant, die nicht das ganze System auf eine Exadata Appliance heben möchten. In dieser Form ist es aber kein Wettbewerber zu In-Memory Applikationen wie QlikTech o.ä..


Wachstumstreiber für Oracle BI


  • Annahme der BI Foundation Suite (verfügbar seit BI 11g), die OBIEE, Essbase, Orcale Scorecard und Strategy Management sowie Mobile BI bündelt. Kunden migrieren von OBIEE und von Essbase zur Foundation Suite.

  • Vertriebstraining (intern+Partner) für Exalytics

  • Training von ERP-Implementierungshäusern (statt BI/DWH-Beratungshäusern) für Business Intelligence, BI Produkte und Exalytics

  • Große weltweite Marketing-Initiativen für Exalytics.

Kommentar: Exalytics als Appliance scheinbar ein neuer Schwerpunkt der Oracle BI Strategie, in line mit der generellen Oracle Strategie Software mit Hardware zu kombinieren..


Ausblick auf die nächsten Monate


  • kleinere Releases für OBI.

  • Größeres Release für EPM (11.1.2.2)

  • Endeca (2011 akquiriert) standalone releases. Erste Releases mit Integration in Oracle im nächsten Fiskaljahr von Oracle, das im Juni 2012 startet. Endeca Search wird bisherige Suchtechnologie ersetzen und neue Visualisierungsmöglichkeiten werden integriert.


Posted 26.01.12 10:04
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Oracle hat gerade auf der mit 45.000 Besuchern best besuchten Oracle Open World die Exalytics Appliance angekündigt. Damit verstärkt Oracle sein Engagement im In-Memory Datenbankmarkt mit einer Appliance, die TimesTen oder Oracle Essbase als In-Memory Datenbanken anbietet und zusätzlich eine parallelisierte Version der Oracle BI Foundation enthält. Keine völligen Neuentwicklungen also, aber eine Appliance, die 1 TB Hauptspeicher mit überarbeiteten Versionen von TimesTen und Hyperion Essbase sowie Oracle BI Foundation Suite bündelt.

Hardware
Die Exalytic Appliance ist hardwareseitig mit 1 TB DRAM und 40 Cores ausgestattet. Mit der inzwischen verfügbaren Kompressionsrate von ca. 10x können also um die 10TB Rohdaten aufgenommen werden.
Software
Exalytics wird mit den beiden schon vor einigen Jahren zugekauften In-Memory Datenbanken TimesTen und Essbase sowie mit Oracle BI Foundation Suite angeboten.
Als relationale In-Memory Datenbank wird TimesTen angeboten, die Oracle 2005 übernommen hatte aber bisher bei Oracle eher ein Schattendasein gefristet hat.
Oracle Hyperion Essbase ist zusätzlich als multidimensionale In-Memory Datenbank in Exalytics verfügbar. Essbase kam 2007 mit der Hyperion Übernahme in das Portfolio und wurde in den letzten Jahren wieder besser unterstützt (z.B. durch Anbindung an den Oracle BI Server).
Eine parallelisierte Version der Oracle BI Foundation Suite mit überarbeiteten Anwenderkomponenten für Such-ähnliche Abfragen komplettiert das Exalytics Appliance Paket.
Architektur
Die In-Memory Datenbanken in Exalytics werden durch eine Infiniband Verbindung mit einer Oracle Datenbank oder Exadata verbunden, so dass Exalytics nicht als Stand-Alone System funktioniert sondern eher wie ein In-Memory Data Mart. Die Daten in den In-Memory Datenbanken in Exalytics werden durch eine heuristische Funktion aufgrund ihres Abfrageverhaltens ständig überprüft und aus der zugrundeliegenden Datenbank geladen ('Heuristic adaptive in-memory cache"). Somit bilden Basisdatenbank und Exalytics ein gemeinsames System.
Die Kombination Exalytics auf einer Standard Oracle RDBMS soll 18x schneller sein als die RDBMS alleine. Exalytics auf einer Exadata sogar 23x schneller als die Standard RDBMS.

Steht Exadata für die Aufrüstung von Data Warehouse Hardware, stellt Exalytics ergänzende In-Memory Data Marts mit BI-Software bereit. Dies ist eine Veränderung der bisher Oracle-RDMBS zentrierten Strategie und nutzt die im Portfolio vorhandenen Technologien TimesTen und Essbase.
Oracle reagiert damit auf die verstärkten In-Memory Bemühungen der Wettbewerber:
IBM positioniert stark die multidimensionale Datenbank TM1 und hat eine In-Memory Option für DB2 angekündigt.
Microsoft baut die Datenbank hinter PowerPivot - Vertipaq - zu einer ergänzenden In-Memory Datenbank aus, die neben der ebenfalls im Hauptspeicher ablauffähigen multidimensionalen Datenbank SQL Server Analysis Services steht.
SAP entwickelt die In-Memory Datenbank HANA als eigene Datenbankalternative.


Posted 2.10.11 20:12
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von Timm Grosser und Carsten Bange

Trillium Software stellt mit den TrilliumApps eine interessante Erweiterung seiner Datenqualitätslösung vor.

In den Apps werden vordefinierte Workflows, Prozessschritte und Business Regeln zur Lösung einer bestimmten Aufgabenstellung gebündelt und Kunden zum Download und Nutzung mit der Software bereitgestellt. Wissen aus Datenqualitätsprojekten wird so expliziert und zur Wiederverwendung durch Anwender freigegeben.
Das Konzept ergänzt als umfassendere Bündel die wiederverwendbaren Objekte, die heute schon mit dem Produkt geliefert werden, z.B. zur Validierung von E-Mails oder Prüfung einer Steuernummer.
Interessant ist der Einsatz der Apps als Starthilfe für Themen wie Data Governance, Product Data oder Risk & Compliance um den Kunden eine erste Idee zu vermitteln wie gewisse Problemstellungen gelöst werden können.

Die Apps sind in einem zentralen Online Repository gespeichert und können über das Web für den registrierten Trillium Kunden durchsucht und heruntergeladen werden. Eine Suche nach Branchen, Funktionen, Daten-Domänen usw. vereinfacht die Navigation. Nach Speicherung der App auf der eigenen Festplatte können die kostenlosen Objekte in die Trillium Lösung importiert und sowohl durch in der Datenqualitäts- als auch Datenanalysekomponente genutzt werden. Eine vollständige Unterstützung der Apps ist ab Version 13 der Trillium Software System Lösung gegeben. Partiell werden einige Objekte auch in früheren Releaseständen unterstützt. Die Qualität der Apps wird durch ein App-Team sichergestellt, dass Apps aus den Projekterfahrungen heraus generiert. Auch Kunden haben die Möglichkeit die Bibliothek um eigene Module anzureichern. Diese würden dann vor der Bereitstellung im Online Portal einen Kontrollprozess durch das App-Team von Trillium durchlaufen. Eine wesentliche Herausforderung dabei ist auch die Dokumentation der Inhalte der Apps.

Sicher werden Datenqualitätsprobleme nicht durch Herunterladen und Integration vordefinierter Objekte allein gelöst. Der Ansatz verspricht allerdings eine Steigerung der Entwicklungseffizienz bei der Entwicklung von Datenqualitätsprozessen durch die Wiederverwendbarkeit von best-practices und vordefinierten Prüfroutinen oder -regeln.

Einschätzung TrilliumApps durch BARC:

• Innovative und logische Erweiterung des Wiederverwendungskonzeptes in der Trillium Lösung eröffnet Möglichkeit die Entwicklungseffizienz zu erhöhen und damit die Projektdurchlaufzeiten zu reduzieren
• Der Erfolg des Konzeptes hängt ab vom Umfang und Qualität der angebotenen Apps. Die Bibliothek umfasst derzeit rund 100 Apps und bietet Potential zur Erweiterung. Die zeitnahe Etablierung der TrilliumApps im deutschsprachigen Markt ist fraglich aufgrund einer oft festgestellten Community-Trägheit.
• Die Chance liegt im schnellen Zugriff auf neue „DQ-Bausteine“ ohne dass neue Software-Updates installiert werden müssen.
• Wir schätzen einen hohen Nutzen für Kunden durch eine kostenlose „Starthilfe“ für neuartige Projekte, als auch durch die Lieferung von best-practices für typische DQ-Prozesse.
• Zu evaluieren bleibt die Eignung der Apps für sowie der tatsächliche Anpassungsaufwand an die individuellen Prozesse im Unternehmen.

Trillium Apps.jpg


Weitere Informationen zu Trillium und weiteren Datenmanagementlösungen in der BARC Studie Data Warehouse und Datenintegration.


Posted 17.06.11 2:25
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Die Bündelung verschiedener Datenmanagement-Aufgaben in Datenmanagement-Plattformen ist ein schon länger zu beobachtender Trend im Markt (s. separater Blog-Beitrag). Auch größte deutsche Spezialist für Datenqualitätslösungen, die Pforzheimer Uniserv AG, folgt nun diesem Trend und stellte auf der TDWI 2011 seine neue Datenmanagement-Plattform vor.

Uniserv bietet zahlreiche Technologien und Anwendungen rund um das Spezialgebiet Datenqualitätsmanagement an. Der Data Quality Service Hub als Bündelung dieser Anwendungen wird nun durch ein ergänzendes Angebot einer Datenintegrationslösung zu einer Datenmanagement-Plattform zusammengeführt. Statt einer (wenig sinnvollen) Eigenentwicklung der Datenintegrationsfunktionen hat sich Uniserv für die Lizenzierung des auch als Open Source angebotenen Produktes Talend Open Studios entschieden. Damit werden Datenintegrationsfähigkeiten von Talend mit Datenqualitätsmanagement-Technologien von Uniserv im Produkt Uniserv Data Management Plattform verbunden, was ein deutlich attraktiveres Angebot für breitere Einsatzszenarien ergibt. Uniserv ist hier nicht der erste Anbieter, der dem Markttrend folgt, kann aber auf ausgereifte und etablierte Technologien und Werkzeuge zurückgreifen und stellt Datenqualität in den Mittelpunkt seines Datenmanagement-Ansatzes. Uniserv hat noch einen weiteren Trumpf im Vergleich zu vielen Wettbewerbern: eine große Bestandskundenbasis, die wahrscheinlich positiv auf diese Erweiterung der Möglichkeiten reagieren wird.


Posted 14.06.11 1:59
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Die Bündelung verschiedener Datenmanagement-Aufgaben in Datenmanagement-Plattformen ist ein schon länger zu beobachtender Trend im Markt. Als Plattform kann man hier eine Sammlung verschiedener Werkzeuge, Algorithmen oder Technologien verstehen, die auf gemeinsame Basis-Services zurückgreifen, z.B. eine Workflow-Steuerung, Datenzugriffsmechanismen o.ä.

Es sind überwiegend Technologien für Datenintegration und Datenqualitätsmanagement aber auch Datenspeicherung, die in den letzten Jahren zu Plattformen zusammengeführt wurden. Teils durch Weiterentwicklung der Werkzeuge aus einem Bereich, häufig aber auch durch Übernahmen anderer Anbieter und ihrer Lösungen. Dieser Trend begann 2002, als der Datenintegrationsspezialist Ascential (2005 von IBM gekauft) die Datenqualitätsspezialisten Vality und MetaGenix übernahm. Viele weitere Konsolidierungen dieser Art waren in den Folgejahren zu verzeichnen, unter anderem übernahm Group1 die Firma Sagent, Trillium kaufte Avellino, Informatica schluckte Similarity und Business Objects verleibte sich First Logic und Fuzzy Informatik ein. Die Entwicklung hält an: Erst kürzlich stellte der größte deutsche Spezialist für Datenqualitätslösungen, die Pforzheimer Uniserv AG, die Erweiterung seiner Produktpalette um Datenintegrationsmöglichkeiten (von Talend) vor.

Der Nutzen von Datenmanagement-Plattformen für den Anwender liegt in der Reduktion der Anzahl an Anbieter und (bei gelungener Integration) auch an Werkzeugen für die unterschiedlichen Datenmanagement-Aufgaben. Dies hat Vorteile bei Lizenzkosten, Wartungsgebühren, Einarbeitungs-/Schulungsaufwänden und Kosten der Unterhaltung von Schnittstellen zwischen Systemen. Häufig erwähnt sind Verkürzungen von Entwicklungszeiten durch eine aufgabenübergreifende Wiederverwendbarkeit von bspw. DQ-Regeln aus der Datenanalyse in der Bereinigung oder dem ETL-Job. Mehr Transparenz und eine bessere Nachvollziehbarkeit gewährleistet die zentrale Sicht auf fachliche und technische Zusammenhänge und Begriffe sowie für den Betrieb. Erst kürzlich wies die Studie „Next Generation Data Integration“ (TDWI 2011) die Bündelung von Technologien mehrere Anbieter in einer Plattform als Hauptgrund für den Wechsel von Datenintegrationswerkzeugen aus – was noch einmal zeigt, dass dieses Thema für Anwender einen hohen Stellenwert hat und tatsächlich Kaufentscheidungen beeinflußt.
TDWI DI Wechsel.png


Posted 14.06.11 1:30
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Der BI Survey - die weltweit größte BI-Anwenderbefragung - geht in die zehnte Auflage.

Teilnehmer erhalten eine Zusammenfassung der Studienergebnisse, die es nur für Studienteilnehmer gibt und nehmen auch an einer Verlosung von 10 Amazon 35€-Gutscheinen teil.

Auch Ihre Erfahrungen mit BI-Werkzeugen und -Projekten sollten repräsentiert sein!
Hier teilnehmen.


Posted 31.05.11 0:46
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BARC und das französische Analystenhaus CXP fusionieren, um die europäischen Märkte noch besser abdecken zu können und die gemeinsam angebotenen Produktportfolios zu erweitern. Die lokalen Marken und Firmen bleiben erhalten und BARC übernimmt den globalen Lead für alle Business Intelligence und Datenmanagement Themen. BARC Angebote wie der BI Verdict werden damit nach Deutschland, UK, Spanien und USA auch im französischen Markt aktiv angeboten. Französische BI Analysten und Berater ergänzen das BARC Team.

Mehr Informationen in der ausführlicheren Mitteilung.


Posted 13.04.11 5:55
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Die vor wenigen Tagen veröffentlichten TPC-H Benchmark-Ergebnisse zeigten dominante Ergebnisse des Nürnberger Anbieters Exasol. Zusammen mit Hardwarepartner Dell zeigte die analytische Datenbank Exasolution 4.0 sowohl bei den absoluten Performance- als auch den Preis/Performance-Ergebnissen mit Abstand die besten Ergebnisse. Und das in allen Kategorien von 100 GB bis 10 TB abgefragten Datenbestand.
Natürlich ist Performance nicht das einzige Kriterium bei der Auswahl einer Datenbank und es bleibt die Erfahrung, dass Aussagen zur Performance nur anhand der individuellen Konstellation tatsächlich zuverlässig getroffen werden können. Aber die Benchmark-Ergebnisse sind schon deutlich.
Und wie ich aus gut informierten Kreisen höre, ist die amerikanische Konkurrenz durchaus aufgeschreckt ob derart guter Ergebnisse.


Posted 10.04.11 15:02
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Business Intelligence ist seit Jahren eines der am stärksten wachsenden Softwaresegmente und mit einem Softwareumsatz von ca. 900 Millionen Euro in 2010 auch ein bedeutender Teil der gesamten Ausgaben für Unternehmenssoftware. Allein in Deutschland bieten ca. 250 Anbieter Lösungen an, 50 von diesen erzielen über eine Millionen Euro Lizenz- und Wartungserlöse. Das sollte Potential genug sein für eine Messe. Von diesen größeren Herstellern waren in diesem Jahr aber gerade mal 8* auf der CeBIT präsent und vier von den kleinen Anbietern – ein Trauerspiel. Im Vergleich zum schon enttäuschenden letzten Jahr ein weiterer Rückgang. BI ist auf der weltgrößten IT-Messe in die Bedeutungslosigkeit versunken. Was sind die Gründe?

An der Nachfrage kann es eigentlich nicht liegen: Auf den Ständen der Großanbieter waren die BI-Demostände gut umlagert und auch die Spezialisten berichteten von ausreichend Interesse bei den Besuchern.
Dann muss es wohl am Angebot liegen. Scheinbar gelingt es der Deutschen Messe als Ausrichter der CeBIT nicht, ein attraktives Angebot für die zahlreichen Anbieter in Deutschland zu schaffen. Auf dem offiziellen Forum für Business Intelligence im Rahmen der „enterprise application world“ war nur noch zwei Anbieter (Board und Pitney Bowes) zu finden und nur noch zwei Spezialisten (Cubeware und Corporate Planning) haben einen eigenen größeren Stand gestellt. Diese enttäuschende Bilanz kommt nicht überraschend, hat man doch in den letzten Jahren viel Vertrauen der BI-Softwarelieferanten verspielt (s. mein Blog zur CeBIT 2010).

BARC wollte zusammen mit TDWI Deutschland der Deutschen Messe AG als Veranstalter der CeBIT schon für 2011 ein neues Konzept vorstellen – auch auf Anregung vieler Softwareanbieter, die sich eine Präsenz in einem neuen Format (wieder) gut vorstellen können. Doch die Deutsche Messe war noch nicht einmal zu einem Gespräch darüber bereit. Was soll man dazu sagen? Nach den Meldungen der letzten Jahre hatte man eigentlich nicht den Eindruck, dass es der Cebit zu gut geht und auf ein wesentliches wachstumsstarkes Software-Segmente für Geschäftskunden verzichten kann.

Wie auch immer, Alternativen sind möglich. Eine Ergänzung der rege besuchten BARC- und TDWI-Tagungen für Business Intelligence und Data Warehousing um eine größeres, messeähnliches Forum sollte demnächst stattfinden. Hannover ist ja nicht der einzige Messestandort in Deutschland.

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*Als BI-Anbieter mit eigenem Stand konnte ich die Generalisten SAP, IBM, Microsoft und die Spezialisten Corporate Planning und Cubeware entdecken. Mit Demoständen auf Gemeinschaftsständen noch Actuate, Board, CoDecision, humantIT, JasperSoft, n3, Pentaho, PitneyBowes und Talend.


Posted 9.03.11 9:26
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Passend zu meinen Vermutungen und Aussagen in den Blogs "Wie geht es weiter für HP im BI- und Data Warehouse Markt?" und "Microsoft und HP bieten gemeinsame Data Warehouse Appliance an" kam gestern die offizielle Bestätigung von HP:
"HP has decided to stop actively selling Neoview to new customers."


Posted 27.01.11 7:33
Permalink | keine Kommentare |
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