Blog von: Siegmund Priglinger http://www.beyenetwork.de/blogs/priglinger/ Willkommen bei meinem Blog im BeyeNETWORK. Er unterstützt sowohl Softwarehersteller als auch Softwarenutzer im Einsatz und der Evaluierung von Software aus Sicht „Software enables the Business“. Schreiben Sie mir unter spriglinger@barc.de. Copyright 2011 Mon, 07 Mar 2011 13:00:00 -0700 http://www.movabletype.org/?v=4.261 http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Datenmanagement@BI bleibt weiterhin spannend !

Was glauben Sie, ist all diesen Verfahren gemeinsam? 

  • DWH Metadaten Management (DWH MeDM)
  • DWH Data Life Cycle Management (DWH DLM)
  • DWH Information Requirements Engineering (DWH IRE)
  • DWH Forward/Reverse/Re-Engineering (DWH Engineering)
  • DWH Schema Evolution (DWH Evolution)

Mit diesen Verfahren wird versucht, die Effizienz und Effektivität des DWH-Lebenszyklus zu verbessern. 

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Weshalb sollten Softwarewerkzeuge diese Verfahren unterstützen?

Die Hersteller von Softwarewerkzeugen für  das Datenmanagement im BI-Umfeld haben ihre Hausaufgaben in Bezug auf den Funktionsumfang ihrer Werkzeuge aus Sicht der Anwender weitgehend gemacht. Bis auf wenige Spezialisten bieten alle Hersteller eine breite Toolsuite an, die da und dort noch besser integriert werden muss.  Spannend wird es nun jedoch, wie die sich aktuell abzeichnende Herausforderung gemeistert wird, nämlich die Verkürzung der Durchlaufzeiten zur Umsetzung neuer Anforderungen bzw. der Anpassung bestehender DWH-Implementierungen. Dies bedeutet,  dass in den Bereichen Data Warehouse, Data Integration und Data Quality inkl. Stammdatenqualität immer schneller auf Wünsche aus den Geschäftsbereichen zu reagieren ist. Die Durchlaufzeiten der BI-Projektphasen Requirements Engineering, Design und Implementierung können nur verkürzt werden, indem  die Effizienz bei der Erfassung und Umsetzung der Anforderungen

  • sowohl durch verbesserte Verfahren in der Anforderungsanalyse 
  • als auch durch die werkzeugseitige Unterstützung dieser Analyseverfahren

drastisch gesteigert wird. 

BARC @ 11th European TDWI Conference (6.-8.Juni 2011, München)

BARC präsentiert in seinem Datenmanagement-Track diese Verfahren aus zwei Perspektiven. 

  • Hersteller stellen vor, wie sie Ihren Kunden bei diesen Themen mit ihren Werkzeugen helfen. 
  • BARC stellt vor,
    • was Anwender zu diesem Thema sagen,
    • welche Herausforderungen dabei zu bewältigen sind und
    • welche Werkzeuge die Anbieter zur Verfügung stellen.


Ein kurzes Glossar...
 

DWH MeDM verwaltet „Daten über Objekte von Informationssystemen“. Analog zum Datenmanagement umfasst das Metadatenmanagements alle Aufgaben, die für die adäquate Bereitstellung der Metadaten auf strategischer, taktischer und operativer Ebene wahrzunehmen sind. MeDM stellt daher die Daten bereit, die DWH DLM, IRE, Evolution und Engineering brauchen, um quer über das DWH-Umfeld die „Zusammenhänge“ zwischen den dabei erzeugten Objekten bereitstellen und handhaben zu können.

DWH DLM beinhaltet alle Bemühungen, um ein effektives Management der Daten in und um ein DWH während ihrer Nutzungsdauer zu gewährleisten. Dies umfasst die Phasen Erzeugung, Verteilung, Nutzung, Wartung und Disposition. Letzteres beinhaltet gemäß Inmon vier „Life Cycle Sectors“, die festlegen, in welcher Art die Daten jeweils aufbewahrt werden: „Interactive“, „Integrated“, „Near Line“ und „Archivel“. Ziel dieser Strategie ist die Speicherung von Informationen (Daten und Metadaten) gemäß dem „Zugriffsmodus“ darauf, d.h. entsprechend der Zugriffswahrscheinlichkeit.

DWH IRE  ist eine Engineering Methode, die den Gesamtprozess zur Erfassung der  Informationsanforderungen von DWH Nutzern durch für den Fachbereich verständlichen Methoden so zu unterstützt, dass die Anforderungen auf die aktuellen Informationsquellen abgestimmt und auf zukünftige Anforderungen evaluiert werden. Die Informationsanforderungen werden dabei sowohl nach ihrem „Vollständigkeitsgrad“ priorisiert als auch wie weit sie eventuell später in vollem Umfang benötigt werden.  DWH IRE ist nicht auf das DWH Modell beschränkt, sondern erstreckt sich vom „Report“ über das Modell bis in den Datenfluss, der das DWH mit den Datenquellen verbindet: vom primären über das sekundäre zum tertiären Requirements Engineering. „Top Down“ gesehen heißt dies „Demand  Driven IRE“, „Bottom Up“ wird es „Supply Driven IRE“ genannt.

DWH Engineering ermöglicht die strikte Trennung von Systemspezifikation („das Was“) und Implementierung („das Wie“). Dieser Vorgang wird noch dadurch verstärkt, dass eine Schwerpunkverschiebung der Initiativen auf die fachliche Seite – weg von der IT – zu verzeichnen ist. Dabei bietet sich eine „Modellgetriebene Entwicklung“ derartig komplexer Systeme an. Dabei sind drei Entwicklungsrichtungen von Bedeutung: Forward-, Reverse- und Re-Engineering. Während das Forward- und Reverse-Engineering bereits als relativ gut erforscht angesehen werden kann, besteht im Bereich des Re-Engineerings noch erhöhter Bedarf, um zu einer plattformunabhängigen Beschreibung, die auf verschiedenen Systemen ausführbar ist, zu gelangen.

DWH Evolution ist ein anderer Name für die „kontinuierliche“ Fortschreibung bestehender DWH Modelle unter „abgesicherten“ Bedingungen. Im Kontext ständig an Komplexität zunehmender Data Warehouse-Lösungen, die in einer Vielzahl von Unternehmungen zur Unterstützung strategischer, taktischer sowie verstärkt auch operativer Entscheidungen dienen, gewinnt die „Modernisierung“ bzw. „Evolution“ von DWH-Modellen aufgrund ständig auftretender, neuer Anforderungen zunehmend an Bedeutung. Die oftmals über mehrere Jahre gewachsenen und teilweise sehr großen Schemata (=Modelle) der DWH-Systeme sind zunehmend schwerer zu warten.  Eine automatisierte Evolution als „abgesicherte Fortschreibung“ von Data Warehouse-Systemen, basierend auf formalen, algebraischen Beschreibungen, wäre ein ebensolcher Fortschritt für die multidimensionalen Systeme wie es die Codd’schen Theoreme für die relationalen Systeme waren. 

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http://www.beyenetwork.de/blogs/priglinger/archives/2011/03/datenmanagement.php http://www.beyenetwork.de/blogs/priglinger/archives/2011/03/datenmanagement.php Mon, 07 Mar 2011 13:00:00 -0700
Machen Sie mit bei der neuesten Umfrage zum Thema Datenqualität Ich darf Sie herzlichst einladen, an der neuesten Umfrage des BARC Instituts zum Thema 

"Vertrauen Anwender ihren Daten?" 

einzuladen: http://www.barc.de/datenqualitaet
 



Aktuell führt BARC eine Umfrage zum Thema Datenqualität durch. Dabei soll der Status Quo der Datenqualität in deutschsprachigen Unternehmen ermittelt werden:

 
* Wie wird Datenqualität in Unternehmen organisiert?
 
* Welche laufenden oder permanenten Projekte/Maßnahmen gibt es zur Sicherung und Verbesserung der Datenqualität?
 
* Welche Hindernisse und Erfolgsfaktoren gibt es? 



Als Teilnehmer erhalten Sie eine Zusammenfassung der Umfrageergebnisse – inklusive BARC-Analystenkommentaren – sowie wertvolle Empfehlungen für Ihr Datenqualitätsprojekt. Unter allen Teilnehmern, die eine gültige E-Mail Adresse hinterlassen, werden außerdem fünf Amazon-Gutscheine im Wert von je 50 € verlost.

 

Das Ausfüllen des Fragebogens dauert ca. 10 Minuten.
 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

 

Ihr Siegmund Priglinger 

Gehen Sie bitte zu: http://www.barc.de/datenqualitaet ]]>
http://www.beyenetwork.de/blogs/priglinger/archives/2010/08/machen_sie_mit.php http://www.beyenetwork.de/blogs/priglinger/archives/2010/08/machen_sie_mit.php Kategorie hinzufügen Thu, 05 Aug 2010 00:36:38 -0700
7.GIQMC Konferenz in Potsdam Für die von der DGIQ durchgeführte Konferenz über Daten- und Informationsqualität habe ich im Rahmen der Arbeitsgruppe „Master Data Management“ erstmals einen eigenen Track zum Thema MDM organisiert. Die Vorträge können unter http://bi-institut.de/ag-mdm (Name: AGMDM2009; Passwort: AGMDM2009) heruntergeladen werden. Dort findet sich auch das Protokoll der beiden KickOff-Runden der AG MDM.

Die im Protokoll angeführten Termine für die weiteren Aktivitäten der AG MDM waren zu optimistisch.  Wir haben uns jedoch vorgenommen, folgende Themen verstärkt zu verfolgen:

-          Definition und Abgrenzung MDM

-          Entwicklung eines Kennzahlensystems zur Bewertung der MDM-Qualität

BARC hat hierzu schon einige Vorarbeiten geleistet. Wir werden diese in den nächsten Folgen hier in Auszügen vorstellen.

PS: Wer in der Arbeitsgruppe MDM mitarbeiten möchte, soll mich bitte über diesen Blog, direkt unter spriglinger@barc.de oder auf XING kontaktieren. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.
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http://www.beyenetwork.de/blogs/priglinger/archives/2010/01/7giqmc_konferen.php http://www.beyenetwork.de/blogs/priglinger/archives/2010/01/7giqmc_konferen.php Sun, 31 Jan 2010 12:00:00 -0700
BARC@TDWI-Konferenz: Datenqualität und Stammdatenmanagement (DQ und MDM) Das Speed-Dating am Nachmittag des 16.Juni auf der 9. Europäischen TDWI-Konferenz haben sieben Hersteller wahrgenommen. Ich habe zuerst unsere neue Auswahl- bzw. Beurteilungsmethodik für Produkte im Umfeld Datenqualität bzw. Stammdatenmanagement vorgestellt. Hierbei ist es uns gelungen, sowohl eine Abgrenzung vorzunehmen als auch eine Brücke zwischen diesen beiden Produktarten herzustellen. Dies wurde deshalb notwendig, da besonders die Hersteller von DQ-Produkten versuchen, sich in Richtung MDM weiter zu entwickeln bzw. MDM-Hersteller DQ-Produkte anderer Hersteller enger in ihre eigenen Produkte einbinden. Als Beispiel für ersteres sei SAS-Dataflux genannt. Ein Beispiel für letzteres ist die Kooperation von Trillium und Teradata.

Von den in der folgenden Liste angeführten Herstellern von DQ- oder/und MDM-Produkten

haben folgende Hersteller am Speed-Dating teilgenommen:

  • IBM
  • Microsoft
  • Oracle
  • SAS Dataflux
  • Teradata
  • Trillium
  • Uniserv
  • Es war insofern eine interessante Mischung, da die ersten drei Anbieter von ganzen Werkzeug-Suiten für Informationsmanagement sind, Dataflux sich von DQ zu MDM entwickelt, Teradata aus der BI-Welt kommt und die letzten beiden, Trillium und Uniserv, Spezialisten für DQ sind. Besonders interessant war, dass Microsoft sich entschlossen hat, nach dem langen Schweigen, das dem Kauf von Stratature folgte, noch vor der ersten Beta-Version, die noch dieses Jahr folgen soll, seine Strategie bekannt zu geben.

    Ich darf Sie bitten, mir Ihre Gedanken und Anregungen unter spriglinger@barc.de zukommen zu lassen. Die nächste Folge meines Blogs wird sich detaillierter mit den vorgestellten Produkten beschäftigen.

    Hinweis in eigener Sache: Besuchen Sie mich auch auf www.xing.com. Ich bin dabei, unter der Gruppe „DGIQ“ eine Arbeitsgruppe für MDM aufzubauen. Mein Ziel ist eine Community, die sich zu dem Thema DQ&MDM austauscht.

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    http://www.beyenetwork.de/blogs/priglinger/archives/2009/06/barctdwi-konfer.php http://www.beyenetwork.de/blogs/priglinger/archives/2009/06/barctdwi-konfer.php Mon, 22 Jun 2009 08:00:00 -0700
    BI und Stammdatenmanagement Business-Intelligence-Initiativen sind zusammen mit der Optimierung von Geschäftsprozessen die wesentlichen Treiber für Verbesserungen der Qualität der Daten und von deren Management. Dieser Trend hat uns als BARC veranlasst, bei der diesjährigen 9. Europäischen TDWI-Konferenz vom 15.-17.Juni 2009 in München in unserem BARC@TDWI-Track die Themen „Datenqualität und Stammdatenmanagement“ speziell anzusprechen. Vorab dazu hier einige Anregungen zum Thema.

    Das Thema „Stammdatenmanagement“ (kurz: MDM) hat sich aus der Praxis entwickelt. Die Ursprünge liegen in den 80er-Jahren, hier vor allem in den Produktinformationssystemen der industriellen Produktentwicklung und in den Kundeninformationssystemen des Massengeschäfts. Verschärft hat sich das Thema dadurch, dass sich die Monolithen von ERP-Systemen diversifizierten und zu Best-of-Breed-Lösungen wurden. Parallel dazu führten die Anforderungen im Bereich „Business Intelligence“ zu einer Lösungsarchitektur, in der das Thema „Qualität der Daten“ berücksichtigt werden musste (BI-Lösungsarchitektur).

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    Die Praxis zeigt jedoch, dass das Management der Datenqualität nur in Richtung Dataware-House nichts an den Datenquellen des Dataware-House verbessert. Damit werden dieselben Daten immer wieder in die Hand genommen. Dies behindert wiederum die Verbesserung der Geschäftsprozesse. Die Prozessinitiativen sind damit ebenfalls zum Treiber für die Verbesserung der Datenqualität, besonders in den operativen Systemen geworden. Damit musste es zu einer Transformation der Lösungsarchitektur kommen, worin Dienste zur Verbesserung der Daten- und Stammdatenqualität ein zentrales Element in der Service-orientierten IT-Architektur bilden (SOA- & DataGovernance-Lösungsarchitektur).

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    Ich möchte von diesem Bild ausgehen und in den nächsten Folgen dieses Blogs Anregung geben, welche Unterschiede es zwischen dem „klassischen Ansatz“ zur Verbesserung der Datenqualität und dem zur Verbesserung der Stammdatenqualität gibt, welches Nutzenpotential dahinter steckt und wie man dieses Potential feststellt und hebt. Dies werde ich mit Informationen über die am Markt angebotenen Lösungen verbinden.

    Ich freue mich schon auf Ihre Gedanken und Anregungen dazu. Und wenn Sie uns auf der TDWI-Konferenz besuchen! Wir möchten Ihnen dort zeigen, wie man die Lösungsvielfalt der Datenmanagement-Anbieter entwirren kann und wie die Produktanbieter sich selbst sehen.

    Hinweis in eigener Sache: Besuchen Sie mich auch auf www.xing.com. Ich bin dabei, unter der Gruppe „DGIQ“ eine Arbeitsgruppe für MDM aufzubauen. Mein Ziel ist eine Community, die sich zu dem Thema DQ&MDM austauscht. Ich habe ein erstes Treffen im Rahmen der oben erwähnten TDWI-BARC-Konferenz, wahrscheinlich am 16.6 abends geplant.

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    http://www.beyenetwork.de/blogs/priglinger/archives/2009/05/bi_und_stammdat.php http://www.beyenetwork.de/blogs/priglinger/archives/2009/05/bi_und_stammdat.php Sat, 30 May 2009 18:00:00 -0700