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Steffen Vierkorn

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Dipl.-Kfm. Steffen Vierkorn ist Head of Research für die Bereiche Business Intelligence und Data Warehousing beim Business Application Research Center (BARC). Er ist Senior Analyst und Berater bei BARC und Co-Autor der Studien "Data Warehousing und Datenintegration" und "Business Intelligence". Seine Spezialgebiete sind entscheidungsunterstützende Informationssysteme mit besonderem Schwerpunkt auf Business-Intelligence-Frontends und Web-Anwendungen. Darüber hinaus begleitet er Unternehmen im Software-Auswahlprozess.

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SAP  kündigte auf dem SAP Influencer Summit (Dezember 2009) die strategische Ausrichtung des gesamten Portfolios an: Mobile, In-Memory, Analytics, Process Integration und Cloud/On Demand. Alle Themen sind sicherlich keine Überraschung und werden schon seit einiger Zeit heiß diskutiert.

Bei den BI Solutions von SAP BusinessObjects (BOBJ) wird die übergreifende technologische Ausrichtung der SAP sicherlich Einfluss nehmen.

So wird gerade die in Zukunft erweiterte Mobile Unterstützung mit entsprechenden Applikationen neue Einsatzmöglichkeiten von BI eröffnen. BOBJ zeigte die bereits heute im AppStore verfügbare iPhone Lösung. Momentan noch als Beta und ohne Support nutzbar.

Intressant waren auch zahlreiche Beispiel von Use Cases rund um Real-time Analytics, die durch In-Memory Technologie neue Möglichkeiten eröffnen. 

Cloud Computing und On Demand spielt im Umfeld von spezifischen Applikationen einen Rolle. Deutlich wurde, dass die Clouds klar mit bestehenden IT-Architekturen verbunden werden müssen und dadurch erst ein Benefit generiert werden kann.

Insgesamt neben den technologischen Erweiterungen und Verbesserungen wurde ein klares Ziel formuliert: Weitere Integration der bestehenden Tools und Technologien. Erste Lösungen wurden mit direkt Zugriff von Xcelsius uf die BI Consumer Services (BICS) gezeigt. Die BICS dienen heute schon in SAP BW Implementierungen für den Zugriff auf SAP BW durch die eigenen SAP BW Frontend-Werkzeuge. BARC konnte bereits in den ersten PoCs und auch hier in den Demos die verbesserte Leistungsfähigkeits des Zugriffs analysieren. Im Rahmen eines ersten Reviews werden die  ersten Erkennis im Februar 2010 hier zur Verfügung stehen.

Posted January 14, 2010 12:53 PM
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Auf einer Veranstaltung der SAP (jetzt auch schon online auf sap.com geaendert) konnte ich  die ersten Folien mit neuen Namen fuer SAP NetWeaver BI betrachten. Die SAP greift den urspruenglichen Namen wieder auf! Der Name Business Warehouse (kurz: BW) kommt wieder. Die offizielle Bezeichnung lautet nun "SAP NetWeaver Business Warehouse". Dies ist nun die dritte Bezeichnung der aktuellen Version - ohne dass das Produkt den Eigentuemer gewechselt hat:

- SAP NetWeaver BI 2004s (Einfuehrungsname der Version 7)
- SAP NetWeaver BI 7 (bisheriger Name)
- SAP NetWeaver Business Warehouse - kurz: SAP BW (neuer Name)

Im uebrigen haben Versuche mit den geaenderten Namen ein neues Image aufzubauen nie funktioniert. Selbst SAP Mitarbeiter haben die gesamte Zeit von "SAP BW" gesprochen und nicht von "SAP NetWeaver BI 2004s"! Warum das "Information" im neuen Namen (alter Name: SAP Business Inforamtion Warehouse) keine Beruecksichtung mehr findet kann ich nicht sagen - vielleicht weil auch schon frueher jeder nur von BW und nicht von BIW gesprochen hat.

Unter die Umbenennung fallen wohl auch noch weiter Produkte. So wurde der SAP Business Intelligence Accelerator (BIA) mit BWA fuer SAP Business Warehouse Accelerator auf den Folien bezeichnet (online auf sap.com noch nicht geaendert).

Insgesamt unterstreicht die gesamte Neubezeichnung der Backend-Produkte die Werkzeug-Strategie der SAP und verdeutlicht die neue Positionierung des SAP BW. Eine Einschaetzung zur Leistungsfaehigkeit der Loesungen von SAP und Business Objects erhalten Sie in unserer BI-Studie.

Uebrigens hat sich auch der Name von Business Objects geaendert: Von 'Business Obejcts - an SAP Company' in 'SAP Business Objects'. Somit sieht SAP das Team von Business Objects doch mehr integriert als zuvor geplant - zumindest laesst dies die neue Namensgebung vermuten. IBM hat ebenso die Bezeichnung 'Cognos - an IBM Company' in 'IBM Cognos' geaendert. Es bleibt abzuwarten, ob die urspruenglich versprochene Freiheit und Eigenstaendigkeit fuer die ehmaligen BI-Spezialisten parallel zur Namensaenderung eingeschraenkt wird.

Weitere Anmerkungen zur Namensänderung finden sich im Blog von Carsten Bange

Posted February 14, 2009 11:33 AM
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Panoratio zeigte uns bei BARC kürzlich ihr Produkt "Panoratio PDI". Es handelt sich hierbei um eine In-Memory Datenbank mit Frontend.

Panoratio positioniert sich selbst als Anbieter für die performante Datenbereitstellung und den Aufbau einer semantischen Schicht auf Basis bereits bestehender Data-Warehouse-Architekturen. Diese Schicht wird von Panoratio als "Lean Data Warehouse" bezeichnet und verwendet so genannte .pdi.Files, um die Daten und Metadaten zu speichern. Ursprünglich wurde die Technologie von Siemens entwickelt, um Messwerte von Gasturbinen aufzuzeichnen und zu analysieren.

PANOsight_Suite_Configurator.PNG

Quelle: panoratio.de

Der Einsatz der Lösung zielt vor allem auf Anwendungen mit großen Datenbeständen (ab mehreren Mio. Datensätzen) und einer Vielzahl von Dimensionen ab. Im Krankenkassenbereich sind Referenzen mit bis zu 50 Dimensionen bekannt. Dies ist sicherlich einer der deutlichsten Unterschiede zu anderen Lösungen im Data-Warehouse-Umfeld.

Nach eigenen Angaben erreicht Panoratio eine Kompressionsrate von 1 zu 20 bis 1 zu 100. Um diese hohen Kompressionsraten zu erreichen, versucht Panoratio Muster in den Daten zu erkennen. Darauf basierend werden nur noch Abweichungen zu diesen Mustern gespeichert.

Stärke der Lösung ist sicherlich die Verarbeitung großer und vieler Dimensionen und großer Datenmengen mit der In-Memory Datenbank. Eine weitere Stärke liegt ebenso in der einfachen Administration der Lösung und somit auch im Zugang für einen versierten Fachbereich.

Das Frontend von Panoratio ist für die Auswertung der großen Datenmengen konzipiert. Nach dem ersten Eindruck im BARC-Labor ist es aber sicherlich eine Herausforderung mit den Marktgrößen in Bezug auf Funktionalität mithalten zu können. Aus diesem Grund ist es sicherlich spannend, dass Panoratio verstärkt auch Standardschnittstellen für Dritt-Werkzeuge im Frontend anbietet und anbieten wird. So ist eine Nutzung der In-Memory Technologie mit anderen Herstellern möglich. Bekannt sind uns in diesem Umfeld unter anderem SAP Business Objects, IBM Cognos, Bissantz und Microsoft.

Herausforderung der gesamten Lösung liegen sicherlich in einem restriktiven Betrieb bei Unternehmen. So sind auch in der Entwicklung von Panoratio Funktionen für Security und Administration ganz oben auf der Roadmap.

Eine detailierte Beschreibung finden Sie in der BARC BI Studie


Posted November 27, 2008 3:13 AM
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