14 September 2009
Neue BARC-Studie identifiziert steigende Komplexität als Hauptherausforderung von Performance Management Anwendungen * Im Durchschnitt 4,9 Werkzeuge im Einsatz * Zahl der beteiligten Anwender steigt um über 40% * Zusammenführung von Planung und Konsolidierung auf dem Vormarsch
Eine aktuelle Studie des BARC-Instituts analysiert den Einsatz von Performance-Management-Anwendungen in einer bei über 500 Unternehmen weltweit durchgeführten Umfrage. Das Thema Performance Management steht laut der Studie auf immer breiteren Beinen: Im Vergleich zu vor drei Jahren ist die Zahl der an Performance-Management-Prozessen beteiligten Anwendern um über 40 Prozent gestiegen. Diese Zuwachs betrifft kleine Unternehmen ebenso wie Mittelständer und Großunternehmen - allerdings mit deutlich unterschiedlichen Schwerpunkten: Während bei kleineren Unternehmen das Thema „Reporting“ im Vordergrund steht, zeigt bei mittelgroßen Unternehmen das Thema „Strategiemanagement“ mit 72% den mit Abstand größten Zuwachs. Großunternehmen verzeichnen laut der Studie vorwiegend bei den Themen „Compliance“ und „Planung“ erheblich steigende Anwenderzahlen.
Zur Bewältigung dieser Aufgaben verwenden Unternehmen im Durchschnitt heute 4,9 verschiedene Werkzeuge, um Performance-Management-Prozesse abzubilden, in 15% der Unternehmen sind sogar sieben oder mehr Systeme im Einsatz. Die befragten CIOs nennen daher das Thema „Standardisierung von Methoden und Werkzeugen“ auch auf dem ersten Platz ihrer aktuellen Schwerpunkte. Gleichzeitig bewertet die Hälfte der Befragten die Komplexität gegenüber vor drei Jahren als „sehr erhöht“.
„Der Zuwachs der Zahl der Anwender in Performance-Management-Prozessen im Schnitt um mehr als 40 Prozent unterstreicht die große Bedeutung des Themas auf der Agenda von CIOs und CFOs.“, so Dr. Carsten Bange, Geschäftsführer des BARC-Instituts. „Die Konsolidierung der einzelnen Anwendungen zu integrierten Performance-Management-Lösungen ist eine Chance, die Komplexität der Prozesse zu bewältigen und neue Prozesse zu etablieren.“
Die Studie untersucht auch erstmals, welche konkreten Prozesse innerhalb einer Performance-Management-Architektur den größten Mehrwert durch Integration miteinander bieten. Dabei steht die Zusammenführung von strategischer und operativer Planung sowie von Planung mit dem Finanz-Reporting klar im Vordergrund.
„Die Zusammenführung der bisher meist isolierten Planung mit dem Finanz-Reporting sowie dem Strategiemanagement steht laut der Studie klar im Fokus der Anwender“, so Stefan Sexl, Vorstand der pmOne AG, „man könnte Planung also als Dreh- und Angelpunkt einer Performance-Management-Architektur bezeichnen. Dass gleichzeitig nur neun Prozent der Befragten ihre heutigen Planungsprozesse als ‚gut‘ bewerten, unterstreicht das Potential für Performance-Management-Lösungen der dritten Generation, mit denen die heute isolierten Prozesse harmonisiert und neu gestaltet werden können.“
Die bei 553 Unternehmen weltweit durchgeführte, 28 Seiten starke Studie gibt einen detaillierten Einblick in die Ergebnisse und hilft Unternehmen, ihre eigenen Performance–Management-Prozesse zu vergleichen. Die Studie wurde völlig unabhängig vom neutralen Marktanalysten BARC erstellt und kann dank eines Sponsorings durch Tagetik und pmOne kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Die Studie kann auf www.pmone.de angefordert werden.
Diese BeyeNETWORK Meldung enthält Informationen aus einer aktuellen Pressemitteilung des genannten Unternehmens.
SOURCE: Aktuelle Umfrage ermittelt starken Anstieg beim Einsatz von Performance-Management-Awendungen