31 März 2009
Rund eine halbe Million Flugzeugbewegungen, über 50 Millionen Passagiere, mehr als zwei Millionen Tonnen Fracht pro Jahr: Der Flughafen Frankfurt ist heute einesder größten internationalen Drehkreuze der Luftfahrt. Damit die Prozesse effizient beherrschbar bleiben, investiert die Betreibergesellschaft Fraport jährlich rund 27 Millionen Euroin den Ausbau der IT-Infrastruktur. Das Informationsrückgrat des Flughafens bildet dabei eine moderne BI-Lösung. Alle wichtigen Daten rund um den Flugverkehr fließen in einemzentralen System zusammen und werden zielgruppengerecht in Reports und Echtzeitanwendungen abgebildet. Fraport nutzt Operational BI als Managementinstrument für die operative Steuerung desFlughafens. Fast 500 Anwender – vom operativen Prozessverantwortlichen bis zum obersten Management – können Daten von aktuellen Flugbewegungen bis hin zur Wetterprognose nahezu inEchtzeit und visuell aufbereitet abrufen.
Sieben Milliarden Euro an Investitionen werden bis zum Jahr 2015 in den Frankfurter Flughafen fließen; ein drittes Terminal und eine vierte Start- und Landebahn sind geplant. Mit dem steigendenFracht- und Passagieraufkommen wächst aber auch das Informations- und Datenvolumen. Pro Flugereignis, also pro Start und Landung, entstehen rund 1.000 Bewegungsdaten, zusätzlich zu den etwa300 Stammdaten etwa für Gates oder Flugzeugtypen. Hinzu addieren sich noch externe Faktoren wie Verspätungen oder die Wetterprognosen. Angesichts der enormen Menge an Informationwächst die Herausforderung, zeitnah einen Überblick über den gesamten Betrieb zu gewinnen und bei Bedarf steuernd in laufende Prozesse einzugreifen.

Aktualität im Minutentakt
BIAF dient Fraport heute als ein echtes Informationsrückgrat. Ganz oben im BI-Lastenheft von Fraport stand dabei eine skalierbare Architektur, eine Verfügbarkeit nahe dem Niveau des operativen IT-Systems und hohe Flexibilität beim Umgang mit Daten aus Fremdsystemen (ETL). Hinzu kommen die Anforderungen des Near-Realtime-Betriebs: Die Informationen und Reportings sind oft nach wenigen Sekunden, spätestens aber nach fünf Minuten up to date, was einen unentwegten Datenfluss und die ständige Aktualisierung bestehender erfordert. Ganz besonderes Augenmerk legen die Fraport-Verantwortlichen auf ausgefeilte Visualisierungsmöglichkeiten von der Makro- bis zur Mikroperspektive. Ein augenfälliges Beispiel für Operational BI ist in Frankfurt die Airport Map. Alle drei Minuten aktualisiert, also fast in Echtzeit, bildet diese Anwendung die Performance des Flughafens augenfällig ab – von der Auslastung des Vorfelds über die Pünktlichkeit der Abflüge bis hin zur Gepäcklogistik. Ausgewählte Reports werden sogar für Blackberry-Nutzer bereitgestellt.
So ist Fraport mit BIAF in der Lage, die komplexen logistischen Prozesse am Frankfurter Flughafen zuverlässig und in jeder Situation sicher zu steuern. Vielfältige Benutzeroberflächen für die spezifischen Anforderungen der unterschiedlichen Anwendergruppen erleichtern den Experten in den Fachabteilungen und dem Management die Arbeit mit dem System. Es ist leistungsstark genug, um aus den vielfältigen Daten ein Big Picture zu schaffen.
Zur CeBIT 2009 wurde die BI-Lösung von Fraport von einer unabhängigen Jury mit dem Best-Practice-Award Business Intelligence ausgezeichnet. Die Pressemitteilung dazu können Sie hier lesen.
| Exklusiv-Veröffentlichung aus BI-Spektrum, Ausgabe 1-2009. Bitte beachten Sie, dass die Urheberrechte bei den Autoren liegen. Bestellen Sie Ihr Mini-Abonnement von BI-SPEKTRUM für nur 15,- € (statt 54,- € für Einzelhefte)! Klicken Sie hier: www.sigs-datacom.de/fachzeitschriften/abonnement-probeheft.html |
SOURCE: Touchdown für Flughafen-BI
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