Big Data birgt große Schätze – doch zu wenige wollen sie heben

3 Februar 2012

Big Data birgt große Schätze – doch zu wenige wollen sie heben

Heidelberg, 01.02.2012 - Die technische Herausforderung des ständig anwachsenden Datenbergs ("Big Data") ist deutschen Unternehmen zwar bewusst - die Chancen, die in der Analyse dieser Daten für das Geschäft stecken, werden aber bislang wenig ausgeschöpft. Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Studie des weltweiten IT-Marktforschungsunternehmens IDC im Auftrag von SAS, Softwarehersteller für Business Intelligence. Derzeit, so die Studie, herrsche in Sachen Big Data Analytics ein "technokratisches Denken" vor: Treiber für den Einsatz der Technologie seien die IT-Abteilungen. Die Führungsebene hingegen habe den rapide steigenden Wert der Daten als strategische Ressource für das Kerngeschäft oft noch nicht umfassend erkannt. So sehen nur rund 15 Prozent der Befragten Big Data Analytics als vorwiegend vom Business getriebenes Thema, dagegen rund 40 Prozent als Domäne der IT. Auch die Motivation zum Einsatz von Big Data Analytics deckt sich mit diesen Ansichten: Fast zwei Drittel der befragten Führungskräfte erwarten sich Kosteneinsparungen, nur jeweils ein Drittel Wettbewerbsvorteile oder Umsatzwachstum. Die "Wunschliste" der Unternehmen an Big Data spricht laut IDC-Erhebung dabei eindeutig für Big Data Analytics: Jeweils fast die Hälfte aller Befragten sieht großen Nutzen in der Echtzeitanalyse von Daten oder auch in der Analyse unstrukturierter Daten wie etwa Texten. Und auch die Fachabteilungen haben den Wert von Big Data Analytics klar erkannt: Über 50 Prozent der Verantwortlichen in den Bereichen Kundenservice, Logistik und Finance etwa sehen bereits heute Anwendungsszenarien für ihre Aufgaben. Gemäß den Ergebnissen sprechen die Autoren der Studie mehrere Empfehlungen aus. Insbesondere sollten die Unternehmen Daten verstärkt als strategische Ressource verstehen, die Zusammenarbeit zwischen IT und Fachabteilungen intensivieren und eine langfristige Strategie für die Analyse großer Datenmengen entwickeln. Für die Studie hatte IDC im Spätherbst 2011 Führungskräfte aus 150 deutschen großen und mittelständischen Unternehmen befragt. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse steht unter http://www.sas.de/idc-2012 zum Download zur Verfügung.

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Diese BeyeNETWORK Meldung enthält Informationen aus einer aktuellen Pressemitteilung des genannten Unternehmens.

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