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Unternehmen setzen verstärkt auf Performance Management

13 Dezember 2011


Für die BARC-Studie „Performance Management nach der Finanzkrise“ wurden 118 Entscheider aus vorwiegend mittelständischen deutschen Unternehmen zum Einsatz und Verbesserungspotentialen ihrer Performance-Management-Prozesse (PM) befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Unternehmen die Finanzkrise als Chance begriffen haben, um ihre PM-Prozesse zu stärken.

Insbesondere Planung, Budgetierung und Forecasting (69 Prozent der Befragten) werden als hervorragende Möglichkeit begriffen, um Unternehmensressourcen und -prozesse besser an Strategien und Zielen auszurichten. Dabei gelten Analyse und Berichtswesen (60 Prozent) weiterhin als wichtig, um Einflussfaktoren und Entwicklungen zu verstehen. 46 Prozent der Befragten haben im Sog der Finanzkrise begonnen, sich durch häufigere Simulationsrechnungen und Vergleiche von Szenarien sowie einer engeren Verzahnung von Planung und Berichtswesen besser auf künftige Entwicklungen vorzubereiten.

Dr. Carsten Bange, Geschäftsführer von BARC, meint dazu: „"Planung und Simulation sind wichtige Instrumente mit der unsicheren wirtschaftlichen Entwicklung besser umzugehen. Den Anwendern wird immer klarer, dass Excel ihren Anforderungen nicht mehr gerecht wird und spezialisierte Planungswerkzeuge einen hohen Nutzen bringen."
Nur vier Prozent mit Planungsprozessen zufrieden

Die Studienteilnehmer sehen in den Bereichen Planung, Budgetierung und Forecasting die größten Verbesserungspotentiale. Nur vier Prozent der Befragten sind mit ihren heutigen Planungsprozessen zufrieden, die insgesamt als deutlich zu lange und ressourcenintensiv eingeschätzt werden.

Ursache für schlechte Planung: Excel
Als Ursache für komplexe und zeitintensive Planungsprozesse wird insbesondere der Einsatz von Excel genannt, welches immer noch das am häufigsten genutzte Planungswerkzeug ist. Die Studie hat gezeigt, dass die automatisierbaren Aufgaben der Datenbereitstellung und Datenverarbeitung beim Einsatz von Excel in der Planung einen Großteil der zur Verfügung stehenden Zeit auffressen, während für die eigentlich wertschöpfende Datenanalyse zu wenig Zeit bleibt. 85 Prozent der Befragten bestätigen zudem, dass Planung als PM-Prozess sehr flexibel sein und ständig an Veränderungen im Unternehmensumfeld angepasst werden muss.

Vorteile durch den Einsatz spezieller Software-Lösungen
Unternehmen, die nur Excel als Planungswerkzeug einsetzen, benötigen im Schnitt mehr als doppelt so lange (71 Tage) wie Unternehmen, die vorrangig spezielle Performance-Management-Lösungen für ihre Planung einsetzen (32 Tage). Außerdem sind Umfrageteilnehmer, die ihre Planung mit Excel durchführen deutlich unzufriedener mit den Ergebnissen als Personen, die bspw. mit speziellen Performance-Management-Werkzeugen planen.

Die komplette Studie „Performance Management nach der Finanzkrise“ steht hier zum Download bereit

 

Diese BeyeNETWORK Meldung enthält Informationen aus einer aktuellen Pressemitteilung des genannten Unternehmens.

SOURCE: Unternehmen setzen verstärkt auf Performance Management



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