Marketingexperten setzen vermehrt auf Analysen

20 November 2009

Die Wirtschaftskrise zwingt Marketing-Verantwortliche, ihre Prozesse zur Entscheidungsfindung grundlegend zu ändern. Dies hat jetzt eine weltweite Studie über aktuelle Ansichten im Marketing von SPSS - an IBM Company, Anbieter von Predictive Analytics Software und Lösungen, herausgefunden. Die Untersuchung zeigt, dass Marketingexperten zunehmend die Rentabilität früherer Kampagnen auswerten und zu Rate ziehen, um daraus Schlüsse für künftige Aktionen zu ziehen. Im Auftrag von SPSS sprach das Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne für die Studie mit 100 Marketingexperten. Wichtiges Ergebnis: Über die Hälfte der Befragten (53 Prozent) haben den Prozess ihrer Entscheidungsfindung im Marketing aktuell geändert. Vier von fünf Studienteilnehmern (83 Prozent) gaben zudem an, dass dies ein direktes Resultat auf das derzeitige wirtschaftliche Klima sei. Während zuvor nur 25 Prozent einen erwiesenen Return on Marketing Investment in ihren Entscheidungen berücksichtigt hatten, tun dies inzwischen 31 Prozent der Befragten. Um ihre Entscheidungen zu begründen, nutzen die Marketingexperten vielfältige Möglichkeiten, darunter Marktforschung mit 73 Prozent, Marketinganalysen mit 62 Prozent und Predictive Analytics mit 36 Prozent. Allerdings kombinieren 36 Prozent der Studienteilnehmer die geprüften Analyse-Ergebnisse immer noch mit ihren persönlichen Einschätzungen, um ihre künftigen Marketingaktivitäten zu planen. Immerhin sieben Prozent vertrauen sogar ausschließlich auf ihr Bauchgefühl - selbst wenn ihnen ausgefeilte Tools und Technologien zur Verfügung stehen.
 


Diese BeyeNETWORK Meldung enthält Informationen aus einer aktuellen Pressemitteilung des genannten Unternehmens.


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