20 November 2009
Immer stärker stellen Unternehmen in Frage, dass sie allein durch bloße Kennzahlen eine ausreichend sichere Entscheidungsbasis erlangen. Nach einer kürzlich durchgeführten Erhebung von coretelligence, Bad Oeynhausen, glauben fast zwei Drittel der Befragten, dass ergänzende Kontextinformationen und Interpretationshilfen hilfreich für sie wären. Eine anschließende Studie des Beratungshauses zeigt nun, dass die Business-Entscheider in den Firmen die begrenzte Aussagekraft von Kennzahlen nicht nur zunehmend kritisch betrachten, sondern eine Reihe von Unternehmen will sich diesem Thema nun im Rahmen von Projekten für ein sogenanntes Kennzahlen-Profiling gezielt widmen. Bislang war das Management nach eigener Aussage vor allem deshalb noch nicht aktiv geworden, weil es ihm an dem entsprechenden Problembewusstsein mangelte und mögliche Lösungsansätze zur Steigerung der Aussagefähigkeit von Kennzahlen unbekannt waren. Laut der coretelligence-Erhebung unter mehr als 200 ausgewählten Unternehmen geben insgesamt 37 Prozent an, dass sie zukünftig in solche Profiling-Projekte investieren wollen. Sie zielen darauf ab, die Hintergründe und Wirkungsverhältnisse von Kennzahlen transparent und verständlich zu machen. Lediglich 19 Prozent schließen solche Maßnahmen gegenwärtig vollständig aus, während sich eine große Gruppe von 44 Prozent noch nicht entschieden hat. Der Durchdringungsgrad von BI dieser Art ist gering: Bislang haben erst sieben Prozent der Befragten zumindest ansatzweise derartige Maßnahmen realisiert.
Diese BeyeNETWORK Meldung enthält Informationen aus einer aktuellen Pressemitteilung des genannten Unternehmens.