12 März 2010
Erste Ergebnisse der Studie „Business Process Management” zeigen: Für die Mehrheit der Unternehmen ist BPM Neuland. Sie wurde in Kooperation der Trovarit AG, Aachen, und der Pentadoc Radar, Gräfelfing, durchgeführt. Für die Ergebnisse der Umfrage konnten 157 verwertbare Fragebögen analysiert werden. Demnach setzen rund 75 Prozent der Unternehmen kein BPM-System ein. Knapp ein Drittel jener, die bereits BPM anwenden, haben diese Lösungen erst seit weniger als zwei Jahren. Nur etwa 40 Prozent der Firmen nutzen BPM-Lösungen seit zwei bis fünf Jahren, ein Indiz, das in vielen anderen Bereichen des Informationsmanagements auch oftmals für noch hohe Markt- und Entwicklungspotentiale spricht. Gefragt nach den Motiven zeigt sich: Verbesserte Prozesskontrolle und mehr Transparenz der Prozesse stehen ganz oben auf der Wunschliste (ca. 72 %). Auch eine Reduzierung des Bearbeitungsaufwandes, die Prozessbeschleunigung sowie die Prozesssicherheit galten als hauptsächliche Beweggründe. Eine Kostensenkung galt interessanterweise lediglich bei knapp 30 Prozent der Befragten als Zielsetzung. Es ist festzustellen, so Trovarit, dass BPM durchaus als ernstzunehmendes Geschäftsthema wahrgenommen wird. So sind lediglich zwölf Prozent der Befragten der Ansicht, BPM sei nur ein neues Modewort. Der Großteil der Befragten (ca. 48 %) sieht jedoch fehlende Ressourcen oder fehlende Kompetenz als Argument gegen den Einsatz einer BPM-Lösung. Mehr dazu unter www.trovarit.com.